Le Rallye Marokko 2025 endet diesen Freitag mit einem in zwei Teile geteilten Tag. Einerseits die 5. Etappe rund um Erfoud über 216 km. Dann eine Power Selective Section (entspricht der Power Stage in WRC) von 31 km, wo Punkte in der Meisterschaft Der World Rally Raid (W2RC) wird an die drei Schnellsten jeder Kategorie (3, 2, 1) vergeben. Die Zeiten der Power Selective Section werden selbstverständlich in die endgültige Gesamtwertung einfließen.
Am Ende der fünften Etappe liegt Dacia in Führung und gewinnt die Rallye Marokko. Sébastien Loeb und Édouard Boulanger bauten ihren Vorsprung an der Spitze des Rennens deutlich aus und kehrten mit einem Vorsprung von 4 Minuten vor ihrem direkten Verfolger Lucas Moraes-Armand Monleon zur Tankstelle zurück (Toyota). Die französische Crew könnte ihren ersten Rallye-Raid-Sieg als Duo erringen; für Loeb wäre es der zweite Rallye-Raid-Sieg seit der Rallye Andalusien 2022. Édouard Boulanger könnte nach 2024 seinen zweiten Beifahrer-Weltmeistertitel holen.
Im Kampf um den Fahrertitel verschafft sich Nasser Al-Attiyah (Dacia) etwas Luft. Der Katarer, der zu Beginn der Sonderprüfung zwar gebremst war, startete einen starken Angriff und überholte so Nani Roma-Alex Haro (Ford). Al-Attiyah, navigiert von Fabian Lurquin, liegt vor der Power Selective Section nun auf Platz 3 der Gesamtwertung.
Mit dem Aufstieg auf das vorläufige Podium würde sich Nasser Al-Attiyah 17 Punkte sichern, Lucas Moraes 25. So wie die Dinge stehen, würde der Dacia Sandriders-Fahrer ohne Berücksichtigung der Etappenpunkte oder der Power Selective Section-Punkte 5 Punkte vor dem Brasilianer liegen.
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