Portugal – Etappe 4: Loeb auf dem Podium in der Gesamtwertung, die Etappe für Al-Attiyah

Einen Tag nach dem Sieg von Sébastien Loeb sicherte sich Dacia dank Nasser Al-Attiyah den zweiten Sieg in Folge. Der Elsässer, Zweiter in der Sonderprüfung, wurde Dritter in der Gesamtwertung.

veröffentlicht 27/09/2025 à 16:22

Cyprien Juilhard

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Portugal – Etappe 4: Loeb auf dem Podium in der Gesamtwertung, die Etappe für Al-Attiyah

Nach dem Vortrag von Toyota (drei verschiedene Führende in den ersten drei Etappen), ist es Zeit für eine Machtdemonstration bei Dacia. Sébastien Loeb und Édouard Boulanger hatten ihr Konto am Freitag mit dem Sieg bei der SS3 eröffnet, und sein Teamkollege Nasser Al-Attiyah folgte ihnen bei der SS4. Der nun von Fabian Lurquin navigierte Katarer dominierte den Tag zwischen Badajoz und Lissabon deutlich und gewann mit zwei Minuten Vorsprung vor Sébastien Loeb.

Der Elsässer, assistiert von Édouard Boulanger, belegte den zweiten Platz und rückte damit in der Gesamtwertung näher heran. Nach seinem Sieg am Freitag war Loeb Fünfter und rückte damit auf Platz drei vor. Seine Chancen auf den Gesamtsieg sind jedoch kurz vor der letzten Runde praktisch gleich Null, da er mehr als zehn Minuten hinter dem Führenden Lucas Moraes liegt.

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Der Brasilianer und sein Beifahrer Armand Monleon führen die Gesamtwertung an, doch ihr Vorsprung auf ihre Toyota-Teamkollegen Henk Lategan und Brent Cummings ist deutlich geschrumpft. Vor der letzten Etappe trennen die beiden japanischen Herstellerteams nur 34 Sekunden. Lategan strebt den Sieg an, vor allem aber die größtmögliche Punktzahl gegen Nasser Al-Attiyah im Duell um die Weltmeisterschaft. Rallye-Überfall.

Positiv zu vermerken ist, dass Cristina Gutierrez und Pablo Moreno (Dacia) den fünften Platz in der Etappe belegten und sich damit auf den fünften Gesamtrang vorarbeiteten, zwei Plätze vor Nasser Al-Attiyah und Fabian Lurquin, die nach ihren anfänglichen Schwierigkeiten die Rallye gerettet hatten. Komplizierter war der Tag hingegen für Carlos Sainz und Lucas Cruz (Ford) mussten bei Kilometer 140 wegen eines mechanischen Problems anhalten, das ihre Hoffnungen auf einen Podiumsplatz zunichtemachte. Kein Glück hatte auch der junge Amerikaner Seth Quintero, Vierter bei SS3 und Zweiter am letzten Kontrollpunkt vor dem Ziel von SS4. Auch er hatte ein Problem und konnte Dacias Doppelsieg nicht angreifen.

Rallye-Raid – Portugal 

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Bemerkungen

1 Kommentare)

A

AGEDE

28 um 09:2025 Uhr

Herr Sébastien, Herr Loeb, nehmen Sie angesichts der in der Wüste aufgetretenen Mängel nicht mehr das Ihnen zugewiesene Auto, Sie werden immer die Lenkdreiecke brechen.

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