Die Dacia Sandriders befinden sich in Argentinien auf ungewohntem Terrain, führen aber die Meisterschaft an.

Nachdem die Dacia Sandriders in dieser Saison zwei Siege in Folge errungen haben und nun die drei W2RC-Meisterschaften anführen, bereiten sie sich auf ihre erste Teilnahme an der Desafío Ruta 40 vor. Sie reisen nach Argentinien zum dritten Lauf des Rennkalenders, der besonders anspruchsvoll zu werden verspricht.

veröffentlicht 20/05/2026 à 19:42

Zoé Ledent-Mouret

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Die Dacia Sandriders befinden sich in Argentinien auf ungewohntem Terrain, führen aber die Meisterschaft an.

© Die Dacia Sandriders

Zwei Runden, zwei Siege, drei Meisterschaften in Führung. Die Bilanz der Dacia Sandriders seit Beginn der Saison 2026 ist makellos: Nasser Al-Attiyah und Fabien Lurquin gewannen die Dakar im Januar, Sébastien Loeb Und Édouard Boulanger gewann im März die Rallye-Raid Portugal. Die rumänische Marke geht daher mit einem komfortablen Vorsprung von 83 Punkten in die Desafío Ruta 40. Toyota für die Konstrukteure – aber auch mit einer großen Unbekannten: Das Team ist in dieser Konfiguration noch nie in Argentinien gefahren, und die Strecke dieser dreizehnten Ausgabe, 2.993 Kilometer lang, darunter 1.726 Zeitetappen verteilt auf fünf Etappen, verspricht eine Vielfalt an Terrains, die nichts und niemanden verschonen wird.

„Es wird eine echte Herausforderung, mit Salzseen, Flüssen und einer Passage durch die Andenkette in einer Höhe von über 3000 Metern.“, fasst Tiphanie Isnard, Leiterin des Dacia Sandriders-Teams, zusammen. „Alle Voraussetzungen für eine anspruchsvolle Herausforderung sind gegeben.“

Die Teams profitierten von einer intensiven Vorbereitung unter enormem Zeitdruck – kaum zwei Wochen blieben, um die gesamte Ausrüstung von Portugal nach Argentinien zu transportieren, während die Fahrzeuge komplett überholt wurden. Der Regisseur lobte diesen beachtlichen logistischen Aufwand und betonte anschließend den ungebrochenen Ehrgeiz: „Wir gehen in diese Runde mit dem Ziel, unseren Schwung nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen beizubehalten und unsere Position an der Spitze der Meisterschaft zu verteidigen.“

Drei Mannschaften, drei Motivationen

Die Fahrerpaarung bleibt unverändert. Sébastien Loeb und Édouard Boulanger, die mit jeweils 87 Punkten die Fahrer- bzw. Beifahrerwertung anführen, reisen nach ihrem Sieg in Portugal frisch nach Argentinien. Der Franzose kennt das Land gut, da er dort unter anderem an der Rallye Dakar teilgenommen hat, und weiß es zu schätzen. „Ich habe immer sehr schöne Erinnerungen an die Rennen, an denen ich dort teilgenommen habe. Wir haben in der Vergangenheit in Argentinien gute Ergebnisse erzielt, daher hoffen wir auf ein solides Rennen und darauf, unsere Position weiter zu festigen.“

Aussicht Alpine ab dem 06.06.2026

Nasser Al-Attiyah hat seinerseits noch eine Rechnung offen. Der Katarer, der im Januar die Rallye Dakar gewann, schied in der dritten Etappe in Portugal aus und liegt nun mit 80 Punkten auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung. Er kennt die Rallye jedoch bestens, da er sie 2023 bereits für sich entscheiden konnte, und sein Selbstvertrauen ist ungebrochen. „Der Dacia Sandrider ist ein sehr gutes Auto, das bestens geeignet ist, das schwierige Gelände und die vielfältigen Bedingungen, denen wir begegnen werden, zu bewältigen.“

Lucas Moraes und Dennis Zenz komplettieren das Trio, nachdem sie in Portugal den vierten Platz belegten und bei der Rallye Dakar beeindruckende Konstanz bewiesen hatten. Der Brasilianer, der nur wenige Stunden von seinem Heimatland entfernt an einem Event teilnimmt, reist mit gemischten Gefühlen und einem klaren Ziel nach Argentinien: „Jeden Tag konstant Leistung bringen und um die Spitzenpositionen kämpfen.“ Sein deutscher Navigator, Dennis Zenz, betont die Komplexität des vor ihnen liegenden Geländes: „Das wird eine echte Bewährungsprobe sein.“ Rallye„Der Einsatz ist sowohl für die Besatzungen als auch für die Fahrzeuge sehr anspruchsvoll.“

Die Desafío Ruta 40 startet am 25. Mai in San Juan und umfasst fünf Etappen, die auf einer Höhe von 3200 Metern in den Anden ihren Höhepunkt erreichen, bevor es am 29. Mai zurück in die Provinzhauptstadt geht. Für die Sandriders ist es ein neues Terrain, für ihre Fahrer jedoch vertrautes Terrain – und vielleicht liegt darin ihre größte Stärke.

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Bemerkungen

1 Kommentare)

A

Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)

20 um 05:2026 Uhr

Forzia Dacia… (Renault-Gruppe) 😎😉

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