Desafío Ruta 40 – Etappe 3: Loeb gibt nicht auf, Lategan ist der neue Boss!

Nach langer Ungewissheit war Henk Lategan endlich zum Sieg verholfen. Der südafrikanische Toyota-Fahrer nutzte eine besonders knifflige Wertungsprüfung, um ein starkes Ausrufezeichen zu setzen und die Führung in der Rallye zu übernehmen.

veröffentlicht 28/05/2026 à 09:38

Gautier Calmels

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Desafío Ruta 40 – Etappe 3: Loeb gibt nicht auf, Lategan ist der neue Boss!

Henk Lategan übernimmt die Leitung ©DPPI

Neben der Übernahme durch Henk Latgan ist die dritte Phase der Desafio Ruta 40 YPF Dies markierte einen echten Wendepunkt in dieser Ausgabe von 2026. Auf den 409 Zeitkilometern rund um San Rafael – der längsten Sonderprüfung der Woche – vergrößerten sich die Abstände, mehrere Favoriten strauchelten und einige Führende bestätigten, dass sie ihr Feld perfekt im Griff hatten.

Cars: Lategan taucht zur richtigen Zeit auf

Während dieser dritten Marathonetappe verfiel das Rennen in Chaos. Carlos Sainz Nach einem technischen Defekt an seinem Ford Raptor schied er schnell aus dem Rennen aus, während Lucas Moraes' Hoffnungen nach einer Kollision mit João Ferreira zunichte gemacht wurden. Der Portugiese hatte vor diesem Zusammenstoß, der die Wertung komplett veränderte, die Etappe und die Gesamtwertung angeführt.

In diesem Kontext bewies Lategan seine Konstanz und sein strategisches Denken. Ohne die Konkurrenz unbedingt zu dominieren, fuhr er souverän. Toyota Er nutzte die Umstände perfekt aus, um seinen ersten Sieg bei der Desafio Ruta 40 zu erringen und die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen.

Hinter ihm, Sébastien Loeb Der Aufstieg setzt sich fort. Der Franzose zeigte eine solide Leistung und belegte den zweiten Platz, was die wachsende Stärke des Dacia-Projekts auf den argentinischen Rennstrecken unterstreicht. Seth Quintero komplettiert das Podium und setzt Toyota weiterhin unter Druck.

Die Leistung von Nasser Al Attiyah verdient ebenfalls Erwähnung. Obwohl er die gesamte Etappe über die Strecke freigeben musste, konnte der katarische Fahrer seine Verluste mit einem überzeugenden vierten Platz begrenzen. Eine kluge Leistung des erfahrenen Routiniers, die ihm nun einen Platz auf dem vorläufigen Podium sichert.

Fahrzeugklassifizierung Stufe 3

General Auto nach Stufe 3

Motorräder: Sanders bei einer Vorführung

Die Eröffnung einer über 400 Kilometer langen Sonderprüfung hätte ein Nachteil sein können. Daniel Sanders machte sie jedoch zu seinem Vorteil. Der Australier beeindruckt weiterhin mit seiner Geländebeherrschung und seiner präzisen Navigation. Trotz seiner Rolle als Streckeneröffner wirkte der KTM-Pilot nie überfordert und sicherte sich souverän einen weiteren Etappensieg. Sein Teamkollege Luciano Benavides komplettierte den KTM-Doppelsieg, während Tosha Schareina mit einem dritten Platz für Honda zumindest etwas Ehre rettete.

Insgesamt baut Sanders seinen Vorsprung nun deutlich aus. Sein Tempo, vor allem aber seine Konstanz seit dem Start, ermöglicht es ihm, das Rennen mit einem komfortablen Vorsprung zu kontrollieren. KTM bleibt seit dem Start ungeschlagen. Rallye und scheint nun einen klaren Vorteil gegenüber Honda zu haben.

Allgemeines Moto nach Etappe 3

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Gautier Calmels

Journalist MotoGP, Nascar, Rallye Frankreich, Endurance und Classic... Unter anderem.

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