Kristoffersson und Veiby kehren in Riga zur Euro RX1-Serie zurück, um die Saison dort zu eröffnen.

Der amtierende Weltmeister und sein Teamkollege werden beim Auftakt der Rallycross-Europameisterschaft in Lettland antreten. Mit Kristoffersson Motorsport bilden Johan Kristoffersson und Ole Christian Veiby ein starkes Duo, das bereit ist, von Beginn der Saison 2026 an Akzente zu setzen.

veröffentlicht 18/04/2026 à 17:30

Zoé Ledent-Mouret

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Kristoffersson und Veiby kehren in Riga zur Euro RX1-Serie zurück, um die Saison dort zu eröffnen.

© Frédéric Le Floch / DPPI

Die Aufstellung für die Europameisterschaft Rallycross Riga bereitet sich auf den Empfang zweier Schwergewichte vor. Obwohl die Rallycross-Weltmeisterschaft angekündigt hat, nach der Saison 2025 wieder zu einer europäischen Meisterschaft zurückzukehren, hält dies Johan Kristoffersson und Ole Christian Veiby nicht davon ab, beim Auftaktrennen in Riga für Kristoffersson Motorsport am Start zu stehen. Diese Ankündigung bringt frischen Wind in eine Disziplin, in der Erfahrung und Konstanz oft den Unterschied ausmachen – zwei Bereiche, in denen der Schwede in den letzten neun Jahren überaus erfolgreich war.

Kristoffersson, die unbestrittene Ikone des modernen Rallycross, kehrt gestärkt zurück. Achtmaliger Weltmeister – 2017, 2018 und dann von 2020 bis 2025 – und damit der erfolgreichste Champion in der Geschichte der Meisterschaft, blickt auf eine Ära der Dominanz zurück, die von seiner außergewöhnlichen Fähigkeit geprägt war, in völlig unterschiedlichen technischen Umgebungen – vom Verbrennungsmotor bis zum Elektromotor – Höchstleistungen zu erbringen. Seine Rückkehr in die Euro RX1 ist alles andere als unbedeutend: Gleich beim ersten Lauf auf dem für seine Intensität und die kniffligen Anfangskurven bekannten Rigaer Kurs setzte er neue Maßstäbe. An seiner Seite ergänzt ihn Veiby perfekt; das Setup hat sich bereits auf höchstem Niveau bewährt.

Ein bereits etabliertes und voll im Gange befindliches Duo.

Die Partnerschaft zwischen Kristoffersson und Veiby hat sich bereits bewährt. Die beiden Fahrer sind ein eingespieltes Team und haben ihre kollektive Stärke insbesondere in der letzten Saison der Rallycross-Weltmeisterschaft unter Beweis gestellt. Beim letzten Rennen der Meisterschaft im aktuellen Format in der Türkei fuhr Veiby vor seinem Teamkollegen ins Ziel und sicherte KMS – Kristoffersson Motorsport – damit einen Doppelsieg und den endgültigen Titelgewinn in der Teamwertung.
Dieser Erfolg verdeutlicht den Aufstieg des Norwegers zur Macht, der nun regelmäßig mit den Besten konkurrieren kann. „Es ist ein Kalender mit echten Rallycross-Strecken und guten Organisatoren, mit vielen Highlights.“Veiby erklärt. „Es wird auch interessant sein, wieder in einem Auto mit Verbrennungsmotor zu fahren, und nach der letzten Saison ist es unser Ziel, diese Dynamik beizubehalten und ab Riga an der Spitze mitzukämpfen.“

Ein klares Ziel, angetrieben von stetigen Fortschritten und wachsendem Selbstvertrauen über die Saisons hinweg. Der lettische Lauf am 9. und 10. Mai entwickelt sich bereits zu einer ersten echten Bewährungsprobe. Die für ihre technischen Abschnitte und Kontaktzonen bekannte Rennstrecke in Riga lässt kaum Raum für Fehler. Kristoffersson, der dort schon unterschiedliche Erfolge erlebt hat, weiß, was ihn erwartet. „Riga wird für mich immer eine besondere Rennstrecke bleiben.“, vertraut der Schwede an. „Ich habe dort einige schwierige Momente erlebt, aber vor allem sehr gute Erinnerungen. Die ersten beiden Kurven sind knifflig, da wird es sicher etwas Action geben. Aber vor allem freue ich mich riesig darauf, wieder hinter dem Steuer eines Rallycross-Autos zu sitzen.“ Eine Aussage, die die Problematik gut zusammenfasst: Über das Ergebnis hinaus markiert diese Rückkehr auch eine Art Wiederannäherung an die Disziplin in ihrer reinsten Form.

Eine starke Botschaft an die Meisterschaft

Mit dieser Ankündigung können sich die FIA ​​und die Meisterschaftsorganisatoren über ein von Beginn an verstärktes Teilnehmerfeld freuen. Die Teilnahme eines so erfahrenen Duos sendet ein klares Signal für die erneute Attraktivität der Euro RX1 in einer Zeit des Umbruchs in der Rallycross-Weltmeisterschaft. „Ich bin stolz darauf, ein Team vom Kaliber eines Kristoffersson Motorsport in Riga am Start zu haben.“, betont James Nixon, Sportdirektor der FIA Rallycross. „Johan und Ole sind Fahrer, die auf höchstem Niveau gewinnen können, und ihre Teilnahme bestätigt die Qualität des Fahrerfelds.“ Für KMS ist das Ziel klar: einen starken Start hinzulegen und die Basis für eine ambitionierte Saison zu schaffen. In einer Meisterschaft, die dann Rennen in Nyirád (Ungarn), Höljes (Schweden) und Lohéac (Frankreich) umfasst, könnte dieses erste Event bereits den Ton angeben. Und mit einem so starken Duo ist alles andere als ein sofortiger Kampf um den Sieg kaum vorstellbar.

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