Schock unter den Fans RallyeDie Organisatoren der Rallye Finnland präsentierten am Dienstag, dem 75. Jubiläumsjahr des legendären skandinavischen Events, die Strecke für die Ausgabe 2026 und bestätigten, dass 66 % der Strecke neu sein werden. Zu den Leidtragenden dieser Änderungen gehört die berühmte Ouninpohja-Wertungsprüfung, die im August nicht mehr im Programm der Rallye stehen wird. Diese ultraschnelle Wertungsprüfung wurde in den letzten Jahren in verschiedenen Versionen ausgetragen und bietet mit ihren zahlreichen Sprüngen und sehr hohen Geschwindigkeiten jedes Jahr atemberaubende Bilder. Entscheidend ist, dass die Wertungsprüfung rund 60 Kilometer von Jyväskylä, dem Austragungsort der Rallye, entfernt liegt, obwohl die Organisatoren in diesem Jahr versucht haben, die Veranstaltung kompakter zu gestalten, um den neuen FIA-Vorgaben für eine bessere Durchführbarkeit der Wettbewerbswochenenden nachzukommen.
Sondermeldung, letzte Kompaktphase: Finnland denkt an die Zukunft
Folglich wurden weitere wichtige Änderungen vorgenommen: Die Wertungsprüfungen Myhninpää und Ruuhimäki, die bereits im Vorjahr Teil der Rallye waren, wurden gestrichen. Dafür werden drei neue Wertungsprüfungen eingeführt: Sydänmaa, Hoho und Himos-Jämsä. Die erste dieser Prüfungen ist ein Stück Geschichte, da sie 2010 zuletzt teilweise bei der Rallye befahren wurde; die zweite wurde 2023 in umgekehrter Richtung teilweise genutzt; und von der dritten waren 20 ihrer 30 Kilometer bis Anfang der 2010er-Jahre in Betrieb.
Sie dient außerdem am Sonntag, dem 02. August, als Power Stage und wird, wie im Vorjahr, als einzige Wertungsprüfung der Schlussetappe insgesamt zweimal ausgetragen. Durch diese Umstrukturierung wird der Freitag für viele Teilnehmer weitgehend Neuland sein, der Samstag hingegen rasant und der Sonntag kompakter – alles innerhalb eines Bereichs näher am Zentrum der Veranstaltung. Vielleicht wird dieses Format in Zukunft Standard.
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Yves-Henri RANDIER
03 um 02:2026 Uhr
Kein Ouninpohja im Jahr 2026, eine legendäre Sonderprüfung in den finnischen Wäldern... aber eine Rückkehr im Jahr 2027 mit WRC2-Autos, die weniger konkurrenzfähig sind als die aktuellen Rally1-Autos?