Yohan Rossel und Nikolay Gryazin bei Lancia bestätigt

Es war erwartet worden: Lancia bestätigte am Freitagmorgen, dass Yohan Rossel und Nikolay Gryazin dem Team bei dessen Rückkehr auf die internationale Bühne im nächsten Jahr beitreten werden. Beide werden in der WRC2-Klasse starten.

veröffentlicht 12/12/2025 à 09:02

Pierre Barre

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Yohan Rossel und Nikolay Gryazin bei Lancia bestätigt

© Lancia Corse / DPPI

Auch wenn es daran kaum Zweifel gab, insbesondere seit der Bekanntgabe des Lineups für 2026 HyundaiNachdem die beiden Hauptkonkurrenten praktisch schon aus der Rallye-1-Klasse ausgeschieden sind, ist es nun offiziell: Yohan Rossel und Nikolay Gryazin werden in der kommenden Saison der WRC2 tatsächlich den Lancia Ypsilon Rally2 pilotieren. Diese Nachricht wurde bereits Anfang des Jahres erwartet, genauer gesagt im November letzten Jahres, als das Fahrzeug in Satory (Yvelines) offiziell vorgestellt wurde. Es dauerte jedoch noch einige Wochen, bis die Gerüchte offiziell bestätigt wurden.

Für Yohan Rossel, der erneut auf Arnaud Dunand als Beifahrer zählen kann, bietet sich hier die Chance, alle Erwartungen zu erfüllen. Der amtierende Vizeweltmeister der WRC2, der aus der französischen Region Gard stammt, gilt als Favorit auf den Titel und hat alle Voraussetzungen, seinen WRC3-Titelgewinn von 2021 zu wiederholen. Rossel, der sich mittlerweile auf jedem Terrain wohlfühlt und seinen Erzrivalen Oliver Solberg losgeworden ist, kann auf die Unterstützung eines Teams zählen, das sich seinem Erfolg verschrieben hat.

Gryazin kehrt zu Stellantis Motorsport zurück

Innerhalb dieser Struktur wird er daher ab 2024 wieder mit seinem ehemaligen Teamkollegen zusammentreffen. Nikolay Gryazin, der lange von Konstantin Aleksandrov gesegelt wurde, wird auch in der nächsten Saison in der Nachwuchsserie ein ernstzunehmender Konkurrent sein. WRC Er kann dabei auf seine gesamte Erfahrung aus den Rallyes des Kalenders zurückgreifen. Nach einer durchwachsenen Saison bei Škoda Motorsport kehrt Gryazin nun zu Stellantis zurück und steht ebenfalls unter großem Druck. Er muss unbedingt seinen Ruf als schneller, aber mitunter unbeständiger Fahrer vergessen machen.

Man sollte bedenken, dass das WRC-Reglement für 2027 zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht finalisiert ist und die aktuellen Rally2-Fahrzeuge – wenn nicht sogar die einzigen – durchaus in der Lage sein könnten, um Gesamtsiege zu kämpfen. Daher könnte die kommende WRC2-Saison entscheidend für die Zukunft der Disziplin und auch für die Fahrer selbst sein. Rossel und Gryazin sind sich dessen bewusst und haben somit die einmalige Chance, sich optimal auf das Ende des Jahrzehnts vorzubereiten.

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