Die Jahreszeit von WRC ist sicherlich bereits mit einer ersten gestartet Rallye Eine Runde hat bereits stattgefunden, die zweite steht kurz bevor, doch es ist nach wie vor schwer vorherzusagen, wer in dieser Saison in der WRC-Nachwuchsserie wo und mit welchem Auto fahren wird. In den letzten Tagen haben einige Fahrer ihre Pläne bekannt gegeben und damit ein etwas klareres Bild gezeichnet. Wir wissen bereits, dass Yohan Rossel und Nikolay Gryazin, die für Lancia Corse fahren, zu den Titelkandidaten zählen. Aber seien wir ehrlich: Bis vor Kurzem suchten wir noch nach ernstzunehmenden Konkurrenten. Der aktuelle WM-Führende, Léo Rossel, weiß nach seinem überzeugenden Sieg in Monte Carlo noch immer nicht, was die restliche Saison für ihn bereithält, und das Gleiche gilt für seinen Landsmann Pablo Sarrazin aus Alès. Auf französischer Seite können wir uns hingegen freuen, Mattéo Chatillon und Eliott Delecour wieder in Schweden zu sehen: Chatillon wird in dieser Saison noch an sechs weiteren WRC2-Rallyes teilnehmen, während Delecour sich noch nicht zu seiner Zukunft geäußert hat.
Eine Flut von Ankündigungen in den letzten Tagen
Robert Virves gab diese Woche seine Teilnahme an der WRC2 mit Toksport bekannt. Er wird einen Škoda Fabia RS Rally2 pilotieren. Der estnische Fahrer kehrt nach seinem Heimsieg im vergangenen Jahr für eine weitere Saison zurück und wird an acht Läufen teilnehmen, der erste davon findet im März in Kenia statt.
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Chris Ingram veröffentlichte seinerseits eine rätselhafte, aber vielversprechende Story auf seinem Instagram-Account, in der er die Termine der Rallyes in Kroatien, auf den Kanarischen Inseln und in Portugal bekannt gab. Drei weitere Läufe also für den ehemaligen Europameister, der zuvor bereits in Monte Carlo angetreten war.
Apropos ehemalige Europameister: Werfen wir auch einen Blick auf Mille Johansson. Der amtierende Junioren-Weltmeister wird, wie schon Romet Jürgenson vor ihm, von einem Programm mit mindestens vier Rallyes in einem Ford Fiesta Rally2 profitieren. Der Auftakt findet in Schweden, seinem Heimatland, statt, gefolgt von Portugal, Kroatien und Finnland. Jürgenson wird somit, wie bereits angekündigt, eine komplette Saison bestreiten.
Die Toyota-Niederlassung war gut vertreten.
Bei ToyotaEs wird auch jede Menge Action geben. Jari-Matti Latvala hat kürzlich das Printsport-Team übernommen, das mit Sami Pajari und Oliver Solberg die letzten beiden Titel gewonnen hat. Wenig überraschend wird der von Toyota unterstützte japanische Fahrer Yuki Yamamoto in dieser Saison an vielen Rennen teilnehmen. Auch andere Toyotas werden im weiteren Saisonverlauf vertreten sein: Alejandro Cachóns Wagen wird beispielsweise in Schweden (außerhalb der WRC2-Meisterschaft) und anschließend in Kroatien und auf den Kanarischen Inseln (auf Asphalt) zu sehen sein.
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Der Paraguayer Diego Dominguez wird ebenfalls einen GR Yaris Rally2 fahren. Er wird natürlich auf heimischem Terrain antreten, aber zuerst in Kenia, dann auf den Kanarischen Inseln, in Japan, Griechenland, Chile und Saudi-Arabien.
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Nordische Spieler im Einsatz in Schweden
In Schweden werden mehrere Fahrer in der WRC2-Weltmeisterschaft 2026 antreten. Wir denken dabei natürlich an die nordischen Fahrer: Teemu Suninen, der in die Rallye-Weltmeisterschaft zurückkehrt, Roope Korhonen, Mikko Heikkilä, Lauri Joona und Tuukka Kauppinen, das junge finnische Talent, das seine erste WRC2-Saison bestreitet. Nicht zu vergessen Roberto Daprá und Arthur Pelamourgues, die bei der Rallye Monte Carlo mit Léo Rossel auf dem Podium standen. Rossel wird voraussichtlich auch in dieser Saison dabei sein, zumindest im Fall von Daprá. Dem Fahrer aus Aveyron wünschen wir alles Gute.
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