Anders als Rallye In Monte Carlo ist die Anzahl französischer Fahrer bei der Rallye Schweden etwas geringer. Das ist verständlich, erstens weil das Terrain für lateinamerikanische Fahrer unter Umständen nicht optimal ist und zweitens weil die Teilnahmekosten recht hoch sind. Natürlich richten sich alle Augen auf... Adrian Fourmaux Alexandre Coria ist zwar in der Top-Kategorie vertreten, aber sie sind nicht die Einzigen, die Frankreich an diesem Wochenende stolz repräsentieren. Auch zwei rein französische Teams sind in der WRC2 vertreten: Mattéo Chatillon – Maxence Cornuau und Eliott Delecour – Sabrina de Castelli. Für Chatillon am Steuer des Škoda Fabia RS Rally2 mit der Startnummer 31 läuft es nach Plan. Sie waren bereits im letzten Jahr dabei. Renault Die beiden jungen Männer sammelten in ihrem Clio Rally3 wertvolle Erfahrungen in Skandinavien und setzen ihren stetigen Fortschritt fort. „Mit der Rally2 ist es sogar noch einfacher als mit der Rally3“, erklärte uns der Fahrer aus Châtellerault (Wien) heute Morgen zu Beginn der Wertungsprüfung. Das Duo wird in dieser Saison noch sechs weitere Läufe bestreiten, nachdem es bereits in Monte Carlo teilgenommen hat, und belegt am Samstagnachmittag aktuell den siebten Platz in der WRC2-Wertung.
Ein großartiges Debüt für Delecour trotz eines kleinen Fehlers.
Für Eliott Delecour ist diese Teilnahme sein erstes Rennen auf Schnee, abgesehen von Monte Carlo. „Ich denke, und Mattéo wird mir da sicher zustimmen, dass wir jetzt auf keinem anderen Terrain mehr fahren wollen!“, erklärte der Sohn von François und Priscille Delecour heute Morgen im Parc Fermé. Eliott Delecour begann seine Karriere in Rumänien, noch vor seinem 8. Geburtstag, und befindet sich nun in Schweden auf einem Terrain, das dem Rumäniens teilweise ähnelt: lange Geraden, sehr schnelle Kurven… Für Eliott Delecour und seine erfahrene Beifahrerin Sabrina de Castelli lief alles perfekt. Unglücklicherweise unterlief ihnen in der 12. Wertungsprüfung ein kleiner Fehler. „Das Auto war völlig unbeschädigt, wir sind nur stehen geblieben und konnten nicht mehr anfahren“, sagte er uns nach dem Zwischenfall. Schade, denn gleichzeitig kam Romet Jürgenson von der Strecke ab, und ein achter Platz wäre für den jungen Franzosen somit in greifbarer Nähe gewesen.
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In RC3 sind die Franzosen anwesend und berücksichtigt.
Neben den beiden jungen Fahrern nimmt ein weiteres französisches Team an der Rallye Schweden in der WRC3 teil. Die Gewinner dieser Kategorie in Monte Carlo, Eric Royère und Alexis Grenier, erleben auf diesem einzigartigen Terrain ein etwas anspruchsvolleres Wochenende. Dennoch sind sie weiterhin im Rennen und haben die Stolpersteine umfahren, was anderen nicht gelungen ist. Das Team von Chazel Technologie Course schlägt sich damit besser als das andere französische Team in der RC3, Tony Ribaudo und Cyrielle Delorme: Sie kamen in der ersten Wertungsprüfung von der Strecke ab und konnten die Rallye nach einem Neustart wieder aufnehmen. Abschließend sei noch Corentin Silvestre, der Beifahrer von Kerem Kazaz in der JWRC, gelobt, der nach einem Unfall in der fünften Wertungsprüfung ebenfalls einen Neustart hingelegt hat.
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