Auch wenn noch etwas mehr als 61 km Zeitprüfungen, aufgeteilt in drei Sonderprüfungen, verblieben, war die Spannung in der WRC3 zu Beginn der letzten Etappe nicht besonders groß. Oliver Solberg, der bisher eine hervorragende Leistung zeigte, hatte einen Vorsprung von mehr als einer Minute. Er konnte es sich leisten, es kommen zu sehen. Der blaue Himmel, die Sonne, das Thermometer nahe -2 C° und vor allem die guten Straßenverhältnisse ermutigten ihn, schnell zu fahren. Mit zwei Bestzeiten bewies der Skoda-Fahrer, dass er bei diesem Event unantastbar war. Mit diesem Erfolg hat Solberg einen perfekten Saisonstart hingelegt, indem er sich Yohan Rossel an der Spitze der WRC10 anschließt. Oliver wird bei der Safari (2.-2. März) dabei sein, aber er weiß noch nicht, ob er dort Punkte anstreben wird oder nicht. Trotz ihrer guten Erfahrung auf diesem Gelände konnten die fünf anwesenden Finnen dem Jungen aus Torsby nichts entgegensetzen. DER Toyota Dem Yaris Rally2 von Sami Pajari, Roope Korhonen und Mikko Heikkilä mangelte es zu sehr an Leistung und Konstanz, um eine Bedrohung für den Skoda RS darzustellen. Sie hatten auch ständig mit Georg Linnamäe zu tun. Der überraschende Este, der am Freitag eine Bestzeit vor allen Rally1-Rennen erzielte, kämpfte um das Podium und erreichte eine schöne 3e statt.
Johansson eröffnet den Ball im JWRC
Mille Johansson war bereits am Samstagabend ein großer Spitzenreiter und fügte am Sonntagmorgen mit einer weiteren Nullzeit noch einen kleinen Vorsprung hinzu, nur um das Spiel komplett zu beenden. Bisher unbekannt nach diskreten Auftritten bei Junior ERC Letztes Jahr erwies sich Mille auf diesem Terrain als solide, was für die Fiesta Rally3s durch das Bestehen von Rallye 1 und 2 sehr schwierig wurde. Sein schärfster Konkurrent war der FIA-Rallye-Star-Fahrer Romet Jürgenson, der bei den Auswahlrennen gute Leistungen gezeigt hatte 2023. Der Este zog es offensichtlich vor, einen Vorsprung zu behalten, um sicher zu sein, ein erstes Ergebnis zu erzielen. Sollte sich bestätigen, dass Johansson in den weiteren Runden nicht starten wird, hat Jürgenson eine gute Operation durchgeführt. Es könnte hervorragend werden, da schnelle Konkurrenten wie Fabio Schwarz oder Diego Dominguez ausgeschieden sind und letzterer die 3 Punkte aus den gewonnenen Specials holte. Sie müssen versuchen, die Situation beim nächsten Treffen in Kroatien (18.-21. April) zu korrigieren.
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