Nach Rallye von Mitteleuropa, insbesondere gekennzeichnet durch einen kostspieligen Ausflug abseits der üblichen Wege für Sebastian OgierDer Franzose musste Boden gutmachen, um seine Titelchancen vor dem Rennen in Saudi-Arabien zu wahren. Der Fahrer war dabei mehr als effektiv. Toyota Sébastien Ogier lieferte bei der Rallye Japan eine makellose Leistung ab. Er gewann die Rallye, führte die Gesamtwertung mit 11,6 Sekunden Vorsprung an und triumphierte auch am Super Sunday. Die Power Stage sicherte er sich, indem er als Letzter die durchnässte Strecke überquerte. Mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung schlug Ogier Elfyn Evans auf der Ziellinie und holte sich die perfekte Punktzahl von 35 von 35 möglichen Punkten.
Ein wahrhaft bemerkenswerter Erfolg für Sébastien Ogier: Dieser Sieg wurde insbesondere durch zehn Etappensiege bei der Rallye Japan ermöglicht. Mit insgesamt 804 Etappensiegen hatte der achtfache Weltmeister bereits auf der 14. Etappe des Wochenendes die 800er-Marke überschritten und damit die Rallye am Samstag beendet.
Zweitens bleibt Elfyn Evans der Anführer der WRCMit drei Punkten Vorsprung geht der Waliser als WM-Führender in die Rallye Saudi-Arabien, musste aber einen schweren Rückschlag hinnehmen. Der Toyota-Pilot, der an diesem Wochenende vier Wertungsprüfungen hätte gewinnen können, lag zu Beginn der Rallye fast neun Sekunden hinter Sébastien Ogier. Am Samstag hatte er sich zwar bis auf fast eine Sekunde herangekämpft, konnte aber am Sonntag auf keiner Wertungsprüfung die Führung übernehmen und verspielte damit jede Chance auf einen Sieg gegen seinen Teamkollegen.
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Ogier ist wieder im Spiel, Fourmaux verpasst nur knapp einen Podiumsplatz
Während Sébastien Ogiers Rallye Japan von gesammelten Punkten und einer Reihe von Siegen geprägt war Adrian Fourmaux Auch er hätte glänzen können. Trotz eines besonders schwierigen Starts in den Wettbewerb um HyundaiDem Franzosen gelang es dennoch, zwei Etappensiege – auf den Etappen 8 und 9 – zu erringen und auf den dritten Gesamtrang vorzurücken. Er verteidigte diese Position souverän, bis er früh am Tag in einer Schlammpfütze ausrutschte und aufgeben musste. Bei dem Unfall wurde die rechte Tür abgerissen, beide Fahrer blieben jedoch unverletzt.
Besonders frustrierend für andere Fahrer, wie zum Beispiel...Ott Tanak Neben Kalle Rovanperä, der mit Leistungsproblemen zu kämpfen hatte, war die Rallye Japan auch von Takamoto Katsutas Ausflug ins Gelände geprägt. Sichtlich erschöpft am Ende einer Wertungsprüfung ohne Servolenkung, lag der japanische Fahrer zu diesem Zeitpunkt am Freitag noch im Rennen um den Sieg.
In der WRC2 sicherte sich schließlich der Spanier Alejandro Cachon den Sieg. Trotz der Teilnahme des Titelverteidigers Oliver Solberg fuhr der Spanier die Gesamtwertung an die Spitze. Der nächste Lauf, das Finale der WRC-Saison 2025, findet nun vom 25. bis 29. November statt. Sébastien Ogier muss mindestens vier Punkte mehr als Elfyn Evans erzielen, um seinen neunten Weltmeistertitel zu holen. Der Waliser hingegen hat die Chance, seine erste Meisterschaft zu gewinnen.

Alain Féguenne (🇱🇺 Luxemburg)
09 um 11:2025 Uhr
Sébastien Ogier, S. Loeb, W. Röhrl, M. Mouton und andere – ein wahrer Champion unter Champions! 🏆🏆🏆 🧢 Hut ab! Eine außergewöhnliche Saison. Frankreich kann sehr stolz sein! 👍🇫🇷👍. alainkf1@pt.lu 😎👀👍🇫🇷👀🏆
Tibus
09 um 11:2025 Uhr
Ogier zeigte eine meisterhafte Fahrleistung, die seine Intelligenz ebenso eindrucksvoll unter Beweis stellte wie seine Geschwindigkeit! Welch ein Kontrast zu Fourmaux! Sagt ihm denn niemand, dass er seine beiden Weltmeister-Teamkollegen vielleicht nicht aufgrund außergewöhnlichen Talents, sondern eher aufgrund leichtsinniger Risikobereitschaft so weit hinter sich lässt? Hat Hyundai überhaupt einen Teammanager?