Wenn der Tagesgewinn von der Anzahl der am Samstag gewonnenen Sonderprüfungen abhinge, Rallye aus Portugal, Sebastian OgierOliver Solberg und Sébastien Ogier lagen mit jeweils drei Etappensiegen gleichauf. Dennoch stach Sébastien Ogier vor allem durch zwei Dinge hervor: seine Konstanz und seine Fähigkeit, im entscheidenden Moment zu glänzen. Mit einem Sieg in WP15 um eine Zehntelsekunde, in WP18 um 3,2 Sekunden und vor allem in WP17 um 11,2 Sekunden ließ der Fahrer aus Gap das gesamte Feld hinter sich. WRC Unter wahrhaft höllischen Bedingungen. Regen, Schlamm – eine Demonstration des Könnens scheint für eine solche Darbietung angemessen.
Aktuell zahlt Oliver Solberg den Preis für seinen Ausflug neben die Strecke am Freitag, der ihn bereits teuer zu stehen kam, aber auch für seine zahlreichen Fehler heute, obwohl er im Spitzenfeld mitfuhr. Der Schwede neigte dazu, zu übertreiben, als er an der Spitze der Zeitenliste lag, und überließ so das Feld den erfahreneren Fahrern. Denn hinter Ogier lauert tatsächlich ein gewisser Thierry Neuville in der Gesamtwertung. Zeitweise lag der Belgier weniger als drei Sekunden hinter dem neunmaligen Weltmeister, doch im Regen wurde er mit der Realität seines Gegners konfrontiert, obwohl der Fahrer Hyundai Sami Pajari zeigt bei der Rallye Portugal eine sehr solide Leistung. Er liegt derzeit auf dem dritten Platz der vorläufigen Podiumswertung, nachdem er die erste Wertungsprüfung des Tages gewonnen hat. Adrian Fourmaux Er liegt auf dem 6. Gesamtrang. Trotz Schwierigkeiten im Schlamm hatte der Fahrer aus Nordfrankreich heute zwei Sonderprüfungen gewonnen.
Yohan Rossel ist desillusioniert
In der WRC2 lief es für die Franzosen nicht so gut. Yohan Rossel, der in der Rally2-Kategorie den vierten Platz belegte, musste auf WP17 aufgeben – genau auf der Etappe, auf der Sébastien Ogier kurz zuvor seine Bestzeit aufgestellt hatte. Ein kleiner Fehler im Schlamm verhinderte, dass der Lancia-Pilot wieder starten konnte; er steckte in dem extrem schwierigen und unerbittlichen Gelände fest.
Der Franzose war nicht der Einzige, der am Samstag von der Strecke abkam. Auch Jon Armstrong musste unter dem strömenden Regen leiden und überschlug sich nur 600 Meter nach dem Start der Sonderprüfung. Josh McErlean hingegen krachte während seiner Super Special Stage in die Leitplanke, da er seinen Puma in der Steilkurve nicht mehr abbremsen konnte.
Am Sonntag wird es vier Sonderprüfungen geben, in denen sich jedes Team beweisen kann. Den Anfang macht WP20 um 9:05 Uhr französischer Zeit, 8:05 Uhr Ortszeit.
LESEN SIE AUCH > Ogier führt im Schlamm: Erleben Sie den dritten Tag der Rallye Portugal mit unserem Live-Textkommentar noch einmal.

Kommentieren Sie diesen Artikel! 0