Oliver Solberg entmutigt die Champions: „Die Abstände werden heute Nachmittag noch größer sein.“

Mit der schnellsten Zeit auf der 14. Wertungsprüfung drehte Oliver Solberg das Feld und übernahm die Führung bei der Rallye Portugal. Eine Leistung, die selbst Ogier ratlos zurücklässt.

veröffentlicht 09/05/2026 à 13:53

Zoé Ledent-Mouret

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Oliver Solberg entmutigt die Champions: „Die Abstände werden heute Nachmittag noch größer sein.“

© Paulo Maria / DPPI

Vor dem Start der WP14, der letzten Wertungsprüfung der Samstagmorgenrunde, bestand das vorläufige Podium aus Sami Pajari. Thierry Neuville et Sebastian OgierOliver Solberg ging als Vierter der Gesamtwertung in die Sonderprüfung. Elf Minuten und 53,2 Sekunden später war alles wieder offen. Der Schwede fuhr eine Zeit, an die niemand herankam – er war der Einzige, der die Zwölf-Minuten-Marke unterbot – und überholte damit im Handumdrehen das führende Trio. Sébastien Ogier, der auf der Etappe Achter wurde und sich damit auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung wiederfindet, gab selbst zu, nicht zu verstehen, wie eine solche Leistung unter diesen Bedingungen möglich war.

Trotz guter Zeiten in den ersten Läufen und sich stetig verschlechternder Bedingungen erlangte der junge Schwede schnell die Kontrolle zurück, und der Vorsprung war unübersehbar. Er selbst räumt jedoch ein, dass der Erfolg alles andere als selbstverständlich war: „Die Bedingungen änderten sich ständig, Kurve für Kurve. Heute Morgen war es noch neu für mich, diese Streckenabschnitte mit diesem Auto zu fahren, daher war es nicht einfach, dieses Niveau zu halten. Aber zumindest im Nassen war das Gefühl für das Auto gut.“

Ein Nachmittag voller Spannung

Aussicht Alpine ab dem 06.06.2026

Die Rangliste bleibt jedoch sehr offen: Die ersten Fünf trennen insgesamt nur 17 Sekunden. Der Fahrer Toyota weiß, dass der Nachmittag ganz anders aussehen wird, insbesondere aufgrund der starken pneumatischen Belastung. „Wir haben nicht viele Reifen, weil wir nicht so viele haben dürfen, daher wird es schwierig sein, mit so wenigen Reifen auszukommen.“, prävient-il.

Die Wettervorhersage könnte die Karten noch einmal neu mischen, und der Schwede rechnet mit noch größeren Unterschieden: „Ich denke, die Leistungsunterschiede werden heute Nachmittag angesichts des bevorstehenden Wetters noch größer sein.“ Heute Nachmittag geht es wieder auf die Strecke für eine Schleife, die alles verändern könnte – angefangen beim Führenden – WP15 findet heute Nachmittag um 15 Uhr französischer Zeit statt.

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