Hyundai verlegt seinen Teststandort nach Frankreich

Hyundai wird seine Offroad-Rallyes in der Aude-Abteilung vorbereiten.

veröffentlicht 09/01/2026 à 13:00

Pierre Barre

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Hyundai verlegt seinen Teststandort nach Frankreich

© DPPI

Hyundai hat sich das Jahr 2026 als Ziel gesetzt und macht dies auch deutlich. Das Team, das seit 2022 in Finnland ansässig ist, hat seinen permanenten Teststützpunkt nach Frankreich, genauer gesagt in die Region Aude, in die Nähe von Château de Lastours und Fontjoncouse verlegt – Orte, die Fans von … bestens bekannt sind. Rallye Geländetauglichkeit. Mit diesem Schritt will Hyundai seine Vorbereitung auf die Saison 2026 perfektionieren, die sich vor allem auf Schotter konzentrieren wird. Neun Veranstaltungen finden auf diesem Untergrund statt, im Vergleich zu vier auf Asphalt und einer auf Schnee in Schweden. Andrew Wheatley, Sportdirektor des Teams, bestätigte dies gegenüber unseren Kollegen von DirtFish: „Die Entscheidung wurde getroffen, um uns optimal auf die zweite Hälfte der Meisterschaft in dieser Saison vorzubereiten. Taktisch gesehen ist das eine sehr interessante Gelegenheit“, erklärte er. Tatsächlich wird die Rallye-Weltmeisterschaft ab Mai ausschließlich auf Schotter ausgetragen, und die Region Okzitanien wird sich damit als perfektes Trainingsgelände erweisen.

Praktischer und leichter zugänglich

Die finnischen Testgelände lagen allerdings auch auf Schotter. Wheatley betonte jedoch, dass „eine der Herausforderungen in Finnland der ständige Bedarf an Straßenreparaturen war, um die Strecken in bestmöglichem Zustand zu halten“, während die neuen französischen Testgelände ausschließlich für Testfahrten genutzt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor war die geografische Lage Südfrankreichs, näher an Reisezielen wie Sardinien, der Akropolis und Portugal, was die Entscheidung ebenfalls beeinflusste. „Außerdem ist es von unseren Einrichtungen in Deutschland aus für uns deutlich einfacher, nach Frankreich als nach Finnland zu reisen, auch wenn die ursprüngliche Wahl vom Wunsch nach Leistungssteigerung getrieben war“, erklärte der Sportdirektor. Die Tests an diesen französischen Standorten haben allerdings noch nicht begonnen, da sich alle Teams derzeit auf die Vorbereitung für Monte Carlo konzentrieren. Sobald die ersten Rallyes der Saison abgeschlossen sind, wird es keine Überraschung mehr sein, die koreanischen Fahrzeuge in Südfrankreich zu sehen.

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