Wie so oft in Kenia stellte der erste große Tag der Safari Rallye die Teams vor eine harte Probe. Die kenianischen Wertungsprüfungen mit ihren rauen Pisten, Felsen und unterschiedlichen Oberflächen haben bereits deutliche Abstände in der Gesamtwertung geschaffen. Nach der zehnten und letzten Wertungsprüfung des Tages belegt Elfyn Evans den dritten Platz in der vorläufigen Gesamtwertung und steht damit auf dem Podium. Eine vielversprechende Ausgangslage bei einem Event, bei dem Konstanz und Risikomanagement eine entscheidende Rolle spielen.
Der Waliser räumt jedoch ein, dass sein Tag nicht perfekt verlaufen sei. „Es war ein durchwachsener Tag; an manchen Stellen habe ich Zeit verloren, an manchen Stellen, wo ich sie nicht gebraucht hätte. Aber so ist das nun mal…“ Rallye„Wir haben in der ersten Etappe in Kedong eine wirklich schlechte Kurve erwischt. Dadurch habe ich etwas Zeit verloren und hatte heute Nachmittag nicht mein bestes Rennen. Es ist okay, aber ich würde nicht sagen, dass ich zufrieden bin.“
Trotz dieser Schwierigkeiten ist es bei einem so anspruchsvollen Event bereits ein beachtlicher Erfolg, in der Spitzengruppe zu bleiben. Die Safari Rally ist bekannt für ihre unberechenbaren Bedingungen und die zahlreichen Hindernisse, denen die Teams auf den einzelnen Etappen begegnen können. Auch das Wetter könnte am folgenden Tag eine entscheidende Rolle spielen. „Wir erwarten für die morgigen Etappen viel Regen, insbesondere am Nachmittag. Es ist möglich, dass wir ab der ersten Runde schwierige Bedingungen vorfinden. Wir müssen abwarten und sehen, was uns morgen erwartet.“
„Wir werden uns darauf konzentrieren, unser Bestes zu geben.“
Die Wertungsprüfungen am Samstag gelten traditionell als die härtesten der Rallye. Da die Strecken durch die vielen Fahrzeuge bereits stark beansprucht sind, könnte Regen bestimmte Abschnitte in echte Fallen verwandeln. Unter diesen Bedingungen konzentriert sich Elfyn Evans lieber auf seine eigene Leistung als auf die Position seiner Konkurrenten. „Wir werden uns darauf konzentrieren, unser Bestes zu geben. Natürlich weiß niemand, wie es am Ende sein wird. Es ist immer sehr schwierig, die Bedingungen einzuschätzen. Wir haben Erfahrungen aus dem letzten Jahr, aber wir werden sehen.“
Die in den vergangenen Ausgaben gesammelten Erfahrungen könnten sich für den weiteren Verlauf der Rallye als unschätzbar wertvoll erweisen. Bei einer Safari-Rallye, bei der sich die Platzierungen jederzeit ändern können, ist es oft die beste Strategie, in der Nähe der Führenden zu bleiben. Elfyn Evans liegt mit noch zehn ausstehenden Wertungsprüfungen und nur zwanzig Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden Oliver Solberg noch immer im Rennen um den Sieg, insbesondere angesichts des unbeständigen Wetters. Die nächste Wertungsprüfung, die elfte, findet am Samstag, dem 14. März, um 6:34 Uhr statt.
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