Weggehen von Rallye Monte Carlo 1981: Viele Augen waren auf das Audi-Team gerichtet, das seinen brandneuen Quattro präsentierte. Zwei Jahre vor Einführung der Gruppe B setzte der deutsche Hersteller alles auf eine Karte und stellte als Erster ein allradgetriebenes Auto im Wettbewerb vor – heute Standard, damals aber absolute Innovation. Der Audi Quattro hatte sich bereits in der Rallye-Europameisterschaft bewährt, wenige Tage zuvor bei der Jänner-Rallye (Österreich), gefahren von Franz Wittmann Senior. In Monte Carlo wurden zwei Exemplare Michèle Mouton und Hannu Mikkola anvertraut. Mouton konnte am eigentlichen Rennen nicht teilnehmen, da sie auf der Straßenprüfung der Konzentrationsfahrt aufgrund technischer Probleme liegen blieb. Ihr Einspritzsystem hatte Verunreinigungen angesaugt. Mikkola übernahm und führte die Rallye über zehn Wertungsprüfungen an. Sein Vorsprung war enorm: fast fünf Minuten! Auf vereisten Straßen lässt der Allradantrieb Heck- und Frontantrieb weit hinter sich. Leider unterläuft dem Finnen ein Fehler, der ihn wertvolle Minuten kostet: Sein Audi wird bei einem Aufprall auf die Leitplanke beschädigt. Er kann daher nicht antreten.
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