Die Eintragsliste der Rallye Die Rallye Terre d'Aléria, der dritte Lauf der französischen Gravel-Rallye-Meisterschaft, wird in Kürze angekündigt. Die Favoriten werden bereits am Start sein, darunter die beiden Saisonsieger Florent Todeschini (Castine) und Sarah Rumeau (Causses), jeweils mit Florian Barral bzw. Julie Amblard als Beifahrer. Auf der Insel der Schönheit (Korsika) müssen sie sich jedoch gegen Conner Martell und Alex Gelsomino behaupten. Der US-Amerikaner und sein italienischer Beifahrer absolvieren in ihrem von 2C Compétition vorbereiteten Škoda Fabia RS Rally2 ihren dritten Saisonstart auf französischem Boden.
Der amtierende US-Vizemeister, der die Strecken in Frankreich noch erkundet, überrascht bei jedem seiner Auftritte aufs Neue: Zweiter Platz in Terre de Vaucluse im letzten Jahr, zweiter Platz in Castine Terre d'Occitanie, zweiter Platz in Terre des Causses – wird er es in Aléria schaffen, ganz oben auf dem Podium zu stehen?
Kann Conner Martell in Aléria für eine Überraschung sorgen?
Die Rallye Terre d'Aléria, seit 2023 fester Bestandteil der französischen Schotter-Rallye-Meisterschaft, hebt sich in vielerlei Hinsicht von den anderen Rennen der Saison ab. Zum einen bietet die atemberaubende Landschaft entlang der Mittelmeerküste eine willkommene Abwechslung und weckt mitunter Erinnerungen an internationale Rallyes wie die Akropolis-Rallye oder die Sardinien-Rallye. Zum anderen ist das Streckenprofil deutlich anspruchsvoller als üblich und erfordert daher etwas mehr Können. Dennoch hat Martell bei jedem Start eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit bewiesen. Während ihm die Wertungsprüfung Terre des Causses mit ihren langen, an amerikanische Wertungsprüfungen erinnernden Geraden entgegengekommen sein mag, stellten die scharfen Kurven der Terre de Vaucluse und die engen Abschnitte der Castine Terre d'Occitanie-Prüfung keine Herausforderung dar. Sollte Conner Martell in Aléria gewinnen, wäre er der dritte Sieger im dritten Rennen. Zuvor muss er sich jedoch gegen die üblichen Meisterschaftsfavoriten sowie die lokalen Fahrer durchsetzen, die sich dort oft wohlfühlen.
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