Nach der legendären 1,3 km langen Superspezialprüfung rund um das Kolosseum in Rom am Freitagabend standen den Teilnehmern heute sechs Sonderprüfungen zur Verfügung. Unter diesen 6 gezeiteten Kilometern befanden sich auch die beiden Passagen der sehr langen Strecke Santopadre-Fontana Liri (94 km). Anders als erwartet war dieser Abschnitt nicht ausschlaggebend für die Rangfolge.
Letztere entwickelten sich im Laufe der Phase weiter, ohne dass sich eine Hierarchie herausbildete. Obwohl schlecht platziert (21e) aufgrund seiner schlechten Qualifikation in der Startaufstellung stand, übernahm Andrea Crugnola (Citroën C3) nach der ersten Sonderprüfung die Führung. Der Italiener, der letztes Jahr Sieger war, gewann zwei SPs und isolierte sich mit einem Vorsprung von 2 vor dem überraschenden Simone Tempestini. Da der Rumäne den Skoda Fabia R11 Rally2 noch nie auf Asphalt gefahren war, nutzte er Crugnolas Vorsicht im Langzeitsektor aus, um sich den ersten Platz zu sichern. Nachdem die Blutung am Ende der Etappe etwas nachgelassen hatte, verlor Tempestini auf der letzten WP Zeit, was Crugnola die Möglichkeit bot, die Führung zurückzugewinnen. Da letzterer nur einen Vorsprung von 2 hat, ist in Italien noch nichts entschieden.
Mathieu Franceschi, Autor einer hervorragenden Qualifikation am Freitagmorgen, entschied sich, die Führung zu übernehmen. Vorsichtig verlassen (7e), erhöhte der Franzose nach und nach das Tempo. Dadurch konnte er regelmäßig Plätze gutmachen. Erste 9edann 6e nach SS3 ging es auf 5e endlich dann 3e in SS6. Dieser Tag, der südlich von Fiuggi stattfand, wo sich der Servicepark befindet, war positiv für die Varois, die 3'' vor Hayden Paddon und 28''8 vor Mads Ostberg liegen. Mathieu und sein Co-Pilot Andy Malfoy liegen auf dem italienischen Asphalt nun gut im Tempo und haben nur noch 4''9 Rückstand auf Crugnola und können immer noch den Sieg erringen.
Als Stéphane Lefebvre das Ereignis entdeckte, hatte er einige Schwierigkeiten, die richtigen Einstellungen zu bestimmen. Am Steuer eines Hyundai i20 zu federnd, er musste sich mit dem 19 begnügene klingelte.
Die letzte Etappe umfasst erneut 6 Etappen und misst 93,66 km nördlich der Gastgeberstadt.
Rangliste der ersten Etappe der Rally Roma Capitale

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