Offenbar ist das Klima für ehemalige französische Rallye-Champions nicht günstig. Nachdem Laurent Pellier, der Gewinner von 2025, am vergangenen Freitag seinen Rücktritt vom Motorsport bekannt gab, verkündete nun auch Mathieu Franceschi am Sonntagabend im Alter von nur 26 Jahren offiziell seinen Rücktritt. Der Fahrer aus Fayence in der Region Var nutzte die Gelegenheit, um ein bewegendes Video in den sozialen Medien zu teilen, in dem er seine Karriere und seinen Titelgewinn Revue passieren ließ. Rallye Der junge Franceschi feierte 2017 bei seiner letzten Rallye, der Rallye du Var im vergangenen November, seinen Rücktritt. Die Ankündigung seines Rücktritts kommt daher nur halb überraschend, da er auf dem Podium nach eben dieser Rallye du Var bereits angedeutet hatte, dass dies sein letzter Wettkampf gewesen sein könnte. 2025 gewann er zudem seine Heimrallye, die Rallye de Fayence, am Steuer des AMD Motorsport Škoda Fabia RS Rally2 – einer seiner wenigen Wettkampfeinsätze in diesem Jahr. Hinzu kam seine Teilnahme an der Rallye Sainte-Baume als Streckenfahrer.
Ein Stück jüngerer französischer Rallye-Geschichte
Auch hier verabschiedet sich eine der beeindruckendsten Karrieren im französischen Rallyesport. Der jüngste der Franceschi-Brüder, der 2022 französischer Schotter-Rallye-Meister wurde, nachdem er 2020 den Titel in der Zweirad-Rallye-Klasse gewonnen hatte, trat in die Fußstapfen seines älteren Bruders Jean-Baptiste und nahm 2023 an der Rallye-Europameisterschaft teil. Mit drei Podiumsplätzen in den Jahren 2023 und 2024 zeichnete er sich insbesondere in seiner zweiten Saison aus. ERC Mit dem zweiten Platz in der Rallye-Europameisterschaft, den er bei der Rallye du Var vor dem französischen Meister Léo Rossel abschloss, feierte Franceschi „Junior“ große Erfolge. Im vergangenen Jahr musste er aufgrund fehlender finanzieller Mittel nach einer verkürzten WRC2-Saison abwarten, bevor er Ende des Jahres zurückkehrte. Die Geburt seines Sohnes hat seine Pläne jedoch durcheinandergebracht, und der junge Mann wird sich nun ganz seiner Familie widmen. Wir werden ihn aber sicherlich weiterhin im Motorsport sehen, insbesondere im Team von AMD Motorsport unter Emmanuel Aymonod, der sich in den letzten Jahren zum wichtigsten technischen Partner der Familie Franceschi entwickelt hat.
CHRISTOPHER
23 um 02:2026 Uhr
Schade, großes Potenzial, aber vielleicht ist das Gefolge... nicht ausreichend, um Sponsoren zu gewinnen.