Seit Beginn der Saison ist es zur Gewohnheit geworden. Während der ersten 6 Runden desERC 2024 (mit 8), bisher ist es immer eine lokale Mannschaft oder eine, die nicht den Titel anstrebt, die gewonnen hat. Wird es in England genauso sein? Im Kampf um die Krone werden Hayden Paddon (i20) und Mathieu Franceschi (Fabia RS) ihren Kampf fortsetzen. Vor dem Start liegt der Neuseeländer mit 14 Punkten Vorsprung an der Spitze.
In Aberystwyth, der Gastgeberstadt, über deren Namen man sich leichter lustig machen kann, wird der Neuseeländer im Vorteil sein, da er bereits an dieser Veranstaltung teilgenommen hat. Er gewann dort im Jahr 2022, als es für die TER zählte. Der Franzose muss Lösungen finden, um seine mangelnden Geländekenntnisse auszugleichen, wenn er bis zum letzten Treffen in Polen (Rallye Schlesien vom 11. bis 13. Oktober) aufholen will. Um dieses Duell zu leiten, sollte man sich nicht zu sehr auf die ERC-Stammkräfte verlassen. Seit drei Rennen ist ihre Zahl aus Budgetgründen, aber auch angesichts der geringen Einsätze in der Meisterschaft immer weiter zurückgegangen. Mads Ostberg, Martins Sesks, Efren Llarena und Filip Mares fehlen alle. Wir müssen weiterhin auf Mikolaj Marczyk (Fabia RS) achten, der nur 10 Längen hinter Franceschi liegt. Der Pole hat eine gute Dynamik und könnte Spielverderber sein. Wieder einmal wird die Bedrohung von der Gruppe der Einheimischen ausgehen, für die Ceredigion die Nummer 5 sein wirde Termin. Alle BRC-Spieler haben geantwortet und das Spiel zwischen William Creighton (Fiesta) und Chris Ingram (Yaris) wird eine der Attraktionen sein, da sie zwei Rennen vor Schluss nur durch eine Einheit getrennt sind. Doppelsieger (2019 und 2023) und 2e 2022 wird auch Osian Pryce (Fiesta) ein ernstzunehmender Kunde sein.
Ceredigion wird auch die vorletzte Runde des ERC Junior ausmachen. Mit 102 Punkten führt Mille Johansson die Konkurrenz an. Der Schwede liegt vor seinem Landsmann Calle Carlberg (72) und Max McRae (63). Letzterer wird versuchen, vor seinem Publikum zu glänzen, um seine Chancen auf den Titel zu wahren.
Nach dem Shakedown und Qualifying am Freitag (ab 10:00 Uhr in Frankreich) treten die Teilnehmer am Freitagabend in zwei Superspecials an (zweimal 1,34 km). Am Samstag sind 8 ES geplant (etwas mehr als 124 km), bevor eine Schlussetappe von 57,16 km inklusive der restlichen 14 gezeiteten Abschnitte folgt.
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