Die Barum Rally Zlin gilt als eines der wichtigsten Ereignisse der Saison und hatte einen lebhaften Start. Sie war 112,47 km lang und umfasste 9 Wertungsprüfungen, von denen eine am Freitag am Ende des Tages in den Straßen der Gastgeberstadt vor einem begeisterten Publikum ausgetragen wurde.
Trotz der extremen Motivation der tschechischen Mannschaften vor ihrem Publikum war es der Österreicher Simon Wagner, der am Ende dieses 9,57 km langen Abschnitts vor einem Trio von Einheimischen gewann. Die Abstände blieben eng, da sechs Teilnehmer in 6-Zoll-3-Größen gruppiert waren. 2e In dieser Übung nutzte Mathieu Franceschi die Gelegenheit, um Hayden Paddon um 0 Sekunden zu distanzieren. Das Match zwischen den beiden einzigen Anwärtern auf den Titel 8 war eröffnet.
Auf eher klassischem Gelände, bestehend aus Straßen durch Wälder und Felder, traten im Kampf zwischen den Einheimischen fünf Konkurrenten gegeneinander an. Adam Brezik, der am Ende der SP5 führend war, fiel nach seinem Reifenschaden in der SP2 zurück. Dominik Stritesky, der den Führungsvorsitz übernahm, begann ernsthaft in seinen Spiegel zu schauen, als er Jan Kopecky zurückkommen sah. Letzterer hatte nur 4''0 Rückstand, als er seinerseits einen Reifenschaden hatte (WP7). Erik Cais, der gestern Abend wegen eines späten Punktestands mit einer 5''-Strafe bestraft wurde, fuhr die besten Zeiten, kehrte auf das Podium zurück und strebte den ersten Platz an. Von den Konkurrenten gefürchtet, kam es am Ende des Tages zu Regen, der die Rangliste durcheinander brachte.
Stritesky erwies sich im Rajnochovice ES (SS8), der im Sturm unterging, als hervorragend und erlangte einen guten Vorsprung vor Wagner zurück (21''1), während Cais den Pokal gewann (41''9 verloren). Das andere große Ereignis dieser Sonderfahrt war der Reifenschaden von Hayden Paddon. Der Neuseeländer musste anhalten, um sein Rad zu wechseln, verlor 3'48'' und sah, dass seine Chancen, bei der Power Stage am Sonntag wichtige Punkte zu holen, geschrumpft waren. Gleichzeitig war Mathieu Franceschi solide. Der Franzose verbesserte seine Leistung zwischen den beiden Runden und rückte auf Platz 5 vore Ort. Da er auf dieser WP 8 keine Reifen für den Regen hatte, zog er es vor, fehlerfrei ins Ziel zu kommen.
Durch die Absage der letzten Sonderprüfung des Tages aus Sicherheitsgründen wurden die Plätze bis morgen eingefroren. Die Etappe am Sonntag besteht aus 6 Etappen mit einer Zeitmessung von 81,12 km.
Rangliste am Ende der 8 bestrittenen Etappen

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