Reisetagebuch – Richard Mille Princesses Rally: Schecks, Geschenke und Präsentationen

Für diesen Samstag ist kein einziger Kilometer Fahrt geplant, dennoch ist es ein vollgepackter Tag. Administrative Kontrollen, die Überprüfung der Roadbooks und die Vorstellung der Teams auf der Place Vendôme: Alles, was vor dem morgigen Start erledigt werden musste, ist nun vorbereitet.

veröffentlicht 23/05/2026 à 20:18

Zoé Ledent-Mouret

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Reisetagebuch – Richard Mille Princesses Rally: Schecks, Geschenke und Präsentationen

Le Rallye Die Richard Mille Princesses starteten am Sonntagmorgen vom Place Vendôme in Paris zu ihrer Etappenfahrt nach Saint-Tropez. Doch bevor es losging, gab es all das, was man von der Tribüne aus nicht mitbekam – den Papierkram, die Sicherheitskontrollen, die Briefings. Genau dem war dieser zweite Tag gewidmet, und er konnte nicht verkürzt werden.

Die abschließenden Kontrollen

Der Morgen begann mit administrativen Kontrollen für die Crew und technischen Fahrzeugchecks. Wir trafen uns in der Nähe der Place Vendôme, wo alle teilnehmenden Autos ausgestellt waren. Wir holten unsere Zugangsarmbänder ab – sie gewähren uns Zutritt zu allem: Etappen, Mahlzeiten, Hotels – und überprüften unsere Dokumente, wobei wir alle Punkte abhakten. Zu diesem Zeitpunkt erhielten wir auch unsere beiden Roadbooks für die Woche. Die sind, zugegeben, ziemlich beeindruckend. Wir kannten das Format bereits dank des Trainings mit Team Europe am Freitag, aber diese Bände in den Händen zu halten, ist etwas ganz anderes. Sie vermitteln uns eine sehr konkrete Vorstellung davon, was uns Kilometer für Kilometer, Symbol für Symbol erwartet.

Nach diesem ersten Besuch gingen wir zu den verschiedenen Ständen der Organisatoren. Zum Abschluss des Vormittags erhielten wir eine Präsentation zu den Sicherheitsregeln und den während der Veranstaltung verwendeten Hinweisschildern – eine hilfreiche, anschauliche und illustrierte Erinnerung. Die Organisatoren waren den ganzen Tag über außerordentlich freundlich und nahmen sich die Zeit, die Fragen jedes Teams zu beantworten, ohne dabei jemals zu hetzen oder aufdringlich zu wirken. Wir fühlten uns wirklich willkommen, was angesichts des bevorstehenden, anspruchsvollen Starts sehr viel bedeutet.

Die Präsentationen

Das Besondere an dieser Rallye ist die gelungene Mischung aus Wettkampfgeist und der liebevollen Betreuung der Teilnehmer. Ein perfektes Beispiel dafür erlebten wir am Nachmittag, als jedes Team Geschenke von den Partnern erhielt: eine Bomberjacke und eine Kappe mit den Farben der Rallye des Princesses Richard Mille, Kosmetikartikel, Bücher und einige weitere praktische Dinge – darunter ein Fächer, der bei den hohen Temperaturen zum Auftakt der Veranstaltung besonders willkommen war. Man nimmt also an einer Rallye mit echtem Wettkampfgeist teil und wird gleichzeitig von den Organisatoren und Partnern verwöhnt. Das ist nicht selbstverständlich und eindeutig eines der Markenzeichen dieser Veranstaltung.

Der Nachmittag verlief auf der Place Vendôme. Nacheinander stellte sich jedes Team den Anwesenden vor – eine Gelegenheit, die Gesichter zu den Namen kennenzulernen und konkret zu sehen, wer am Sonntag aufbrechen und wer uns auf die eine oder andere Weise von Paris nach Saint-Tropez begleiten würde. Zum Abschluss des Tages trafen sich die Partner auf dem Platz, um sich vorzustellen und eine formellere Berichterstattung zu geben. Anschließend erhielten die Teilnehmer bei Cocktails eine detailliertere Routenbeschreibung und weitere Informationen zum Abreisetag.

Ein Tag ohne Autofahren also, aber alles andere als leer. Alles ist vorbereitet. Wir kennen die Regeln, haben unsere Roadbooks, wissen, wer unsere Konkurrenten sind. Jetzt bleibt uns nur noch, diese letzte Nacht in Paris zu genießen, bevor es richtig losgeht. Morgen früh startet um 8:15 Uhr am Place Vendôme. Erstes Ziel: Troyes.

Zoé Ledent-Mouret & Lucie Baud.

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Bemerkungen

1 Kommentare)

A

ANJOU

24 um 05:2026 Uhr

Okay: „…mit unseren beiden Roadbooks… Es vermittelt einen sehr konkreten Eindruck davon, was uns Kilometer für Kilometer, Symbol für Symbol erwartet.“ Gut, aber für die Bewohner der Regionen, durch die wir fahren, bedeutet das nichts. Schade, denn ich kann mir vorstellen, dass die Teilnehmer sich über Applaus freuen würden, wenn sie in unseren ländlichen Gegenden vorbeifahren. Ich mache autohebdo.fr keinen Vorwurf, da die Information nicht einmal auf der Website des Veranstalters zu finden ist…

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