Richard Mille Princesses Rally: Eine Panne, aber es geht wieder auf die Strecke!

Zwischen dem Château de la Roche mitten in der Loire, dem Mittagessen in Corcelles und einer Panne am Col du Grand Colombier ist diese Etappe unserer Reise nach Aix-les-Bains mit Sicherheit die unvergesslichste seit unserem Aufbruch letzten Sonntag. Lucie Baud und ich freuen uns riesig, das Abenteuer fortzusetzen.

veröffentlicht 26/05/2026 à 21:01

Zoé Ledent-Mouret

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Richard Mille Princesses Rally: Eine Panne, aber es geht wieder auf die Strecke!

© DPPI

Wir haben richtig Spaß daran. Irgendwas hat sich bei Lucie im Auto verändert – nicht unbedingt bei den Gleichmäßigkeitsprüfungen, denn die sind nach wie vor eine echte Herausforderung. Wir verstehen das Prinzip, aber die Umsetzung ist eine ganz andere Sache. Was sich aber verändert hat, ist alles andere. Auf den Verbindungsstrecken haben wir Spaß, genießen die Fahrt und atmen durch. Lucie hat immer mehr Freude am Fahren, und ich genieße es, ihr Musik vorzuspielen und ihr die Geschichten der Schlösser und Orte zu erzählen, an denen wir vorbeifahren, wie im Roadbook beschrieben. Es ist zu unserem Ritual geworden, nur wir beide.

Unsere morgendliche Kaffeepause verbrachten wir im Château de la Roche – einem denkmalgeschützten Gebäude, das weniger durch seine Größe als vielmehr durch seine Lage beeindruckt: Es liegt mitten in der Loire. Ein Ort inmitten der Natur, wie aus einem Film. Wir nutzten die Gelegenheit, uns zu erfrischen, einen kleinen Imbiss zu genießen, durchzuatmen und diese herrliche Kulisse zu bewundern – und dann ging es schon wieder weiter. So läuft das eben hier… Rallye Die Stopps waren großartig, aber kurz, denn es war ja noch ein Rennen. Das Mittagessen genossen wir im Château de Corcelles, wo wir eine etwas längere Mittagspause einlegten. Danach setzten wir unsere Reise ruhig und entspannt zum Pass fort.

Ankunft am Col du Grand Colombier

Alles lief gut. Wir hatten gerade die letzte Gleichmäßigkeitsprüfung hinter uns und wollten den Grand Colombier Pass in Angriff nehmen. Doch schon nach wenigen Kilometern ging der Motor aus. Bergauf war ein Neustart unmöglich, da plötzlich auch das Gaspedal nicht mehr reagierte.
Es war unser erstes richtiges mechanisches Problem. Wir blieben stehen, an einem Gefälle, nicht gerade der beste Ort für eine Panne. Wir suchten nach Lösungen, probierten Dinge aus, berieten uns – aber ohne Gewissheit, was sich wirklich unter der Motorhaube des Fahrzeugs abspielte. Porsche 356 von 1964. Nachdem die Hilfe von Team Europe vor Ort eingetroffen war, um uns zu unterstützen und das Problem zu beheben, konnten wir abreisen.

@autohebdo.mag 🚗Ankunft unserer Crew in Beaujolais bei der Rallye des Princesses! #Prinzessinnenrallye #richardmille #porsche ♬ Originalton – AUTOhebdo

Dann wagten wir es nicht anzuhalten, aus Angst, der Wagen würde nicht mehr anspringen. Wir rasten den Rest des Passes hinunter, ohne Luft zu holen – obwohl die Landschaft zweifellos atemberaubend war. Wir sahen sie nur kurz vorbeiziehen, viel zu schnell, denn wir wollten so wenig Zeit wie möglich verlieren. Schließlich erreichten wir den letzten Kontrollpunkt mit über einer Stunde Verspätung.

Nach unserer Ankunft im Parc Fermé in Aix-les-Bains konnten wir endlich – wenn auch nur kurz – den Blick auf den benachbarten Lac d’Bourget genießen. Solche Momente, nach so einem Tag, rücken die Dinge wieder ins rechte Licht. Heute Abend überprüfen die Mechaniker das Auto, damit wir morgen problemlos starten können. Nächster Halt: Südfrankreich, genauer gesagt Nîmes. Und wie versprochen, berichten wir euch dann alles. Bis morgen!

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