Pedro Acosta, Zweiter im Sprint: „Wir wissen, dass wir nicht auf dem Niveau der Ducatis sind.“

Pedro Acosta startete von der Pole-Position und führte den Sprint des Großen Preises von Katalonien lange an, bevor er knapp an Álex Márquez verlor und sich nicht mehr erholen konnte. Nur 41 Tausendstelsekunden – der knappste jemals im Sprintformat erzielte Abstand – trennten die beiden im Ziel.

veröffentlicht 16/05/2026 à 16:49

Zoé Ledent-Mouret

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Pedro Acosta, Zweiter im Sprint: „Wir wissen, dass wir nicht auf dem Niveau der Ducatis sind.“

© Michelin Motorsport

Er versuchte alles, nur kein unnötiges Risiko einzugehen. Pedro Acosta dominierte die Anfangsphase des Katalonien-Sprints von der Pole-Position aus, bevor er sich in einen Dreikampf mit Álex Márquez und Raúl Fernández verwickelte, der bis in die letzten Kurven für Hochspannung sorgte. In den letzten beiden Runden hatte der jüngere der Márquez-Brüder Probleme mit seinen Reifen, und Acosta verkürzte den Abstand. Eine Chance schien zum Greifen nah. Doch der Fahrer aus Murcia entschied sich in der letzten Kurve für Vorsicht statt für ein Alles-oder-Nichts-Manöver und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen – mit nur 41 Tausendstelsekunden Rückstand, dem knappsten jemals in der Geschichte des Sprint-Formats erzielten Ergebnis.

Eine Entscheidung, die der Spanier mit seiner charakteristischen Klarheit voll und ganz akzeptiert: „Wir müssen uns vorerst mit diesem zweiten Platz zufriedengeben. Wir wissen, dass wir nicht auf dem Niveau der Ducatis sind, und ich habe mit ihnen um den Sieg gekämpft!“ Eine aufschlussreiche Aussage – nicht etwa, um seinen mangelnden Ehrgeiz zu belegen, sondern um sein Bewusstsein für die technische Hierarchie zu verdeutlichen. Für Pedro Acosta war es zudem wichtig, das Ziel zu erreichen, um sich auf seine mögliche Revanche am Sonntag vorzubereiten. „Dadurch erhielten wir weitere Informationen für den Grand Prix; es war wichtig für uns, diesen Sprint zu beenden.“

Der Sonntag verspricht ein offener Tag zu werden. Mit seiner Pole-Position und dem Beweis für die Schnelligkeit der KTM auf dieser Strecke will Pedro Acosta die Chance im Hauptrennen nutzen, um seinen ersten Sieg in der Königsklasse einzufahren.

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