In Thailand feierte Aprilia ihr bisher bestes Ergebnis: Alle vier Motorräder des Unternehmens landeten unter den ersten Fünf. Jorge Martín freute sich derweil über seinen vierten Platz, womit er sein bestes Ergebnis aus Noale egalisierte. Der Spanier zeigte sich nach diesem ersten Wochenende vor allem hinsichtlich seiner Form beruhigt. MotoGP der Saison: „Es war ein sehr gutes Rennen, ich bin wirklich glücklich und stolz auf meinen Winter und meine Arbeit. Vor zwei Monaten konnte ich mich nicht einmal selbst ernähren! Zwei Monate später bin ich Vierter in der Meisterschaft, das ist verrückt.“
Bestätigung @ 88jorgemartin Er ist wieder in absoluter Topform! 🔥#Thai GP 🇹🇭 pic.twitter.com/usyWp4FPyB
- MotoGP @ 🏁 (@MotoGP) 1. März 2026
Die Beobachtung ist bemerkenswert. Der Aprilia-Fahrer betont die Fortschritte, die er in Rekordzeit erzielt hat, nachdem ihn sein körperlicher Zustand – nach vier aufeinanderfolgenden Verletzungen – lange Zeit sogar an der Ausführung alltäglicher Aufgaben gehindert hatte. Während er seine persönlichen Anstrengungen hervorhebt, vergisst der Spanier nicht die entscheidende Rolle seines Teams: „Es ist unglaublich, ich habe gute Arbeit geleistet, aber Aprilia hat wirklich phänomenale Arbeit geleistet. Ich bin mit einer offenen Einstellung zu den Wintertests gekommen, um mich an das Motorrad anzupassen, und es hat sich ausgezahlt.“ Eine allmähliche Anpassung, die sich nun auszuzahlen scheint, sowohl in Bezug auf die reine Leistung als auch auf das Verständnis seines Motorrads.
Auf der Rennstrecke ist Jorge Martín der Ansicht, einen weiteren Schritt nach vorn gemacht zu haben: „Diesen Sonntag habe ich meinen Fahrstil weiter verbessert.“ In einem lebhaften Wortgefecht mit Marc Márquez und Pedro Acosta gibt er zu, etwas Zeit verloren zu haben: „Ich habe zwar etwas Zeit mit Streitereien mit Marc und Pedro verschwendet, aber es hat mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht!“ Ein Duell, das ihn zweifellos von einem direkteren Kampf mit Raúl Fernández um das Podium entfernte: „Ohne das wäre ich wohl näher an Raúl und dem Podium dran gewesen, aber so ist der Rennsport.“
Der gebürtige Madrilene hat mit Weitblick bereits seine Verbesserungspotenziale erkannt: „Ich muss meine Qualifying-Pace verbessern, damit ich vorne noch härter kämpfen kann.“ Denn im Grand-Prix-Rennsport war das Management ein zentraler Bestandteil seiner Leistung: „Beim Grand Prix musste man wirklich alles im Griff haben: die körperliche Verfassung, die Reifen, den Sprit, einfach alles. Ich bin sehr froh, dass ich es ins Ziel geschafft habe; die letzten Runden waren schwierig, ich konnte auf den Geraden nicht einmal richtig beschleunigen. Es war wirklich kompliziert.“ Trotz dieser Einschränkungen reist Jorge Martín mit neuem Selbstvertrauen und einer soliden Position in der Meisterschaft ab. Nach einem unbeständigen Winter bestätigt der Aprilia-Fahrer, dass er im Kampf an der Spitze eine ernstzunehmende Konkurrenz sein wird.
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