Francesco Bagnaia, der im ersten Grand Prix den neunten Platz belegte MotoGP Der Sieger der Saison verbarg seine Überraschung nicht, als er vor den Medien sein Rennen analysierte. „Ehrlich gesagt war es ziemlich schwierig. Ich glaube, ich habe die Situation nicht vollständig verstanden. Es war komplizierter als bei den Wintertests.“ Diese Worte zeugen von einem gewissen Unverständnis nach Tests, die ein völlig anderes Szenario nahelegten.
Nicht der Sonntag @peccobagnaia Wollte ich, habe aber ein paar Punkte mit nach Hause gebracht 💪#Thai GP 🇹🇭 pic.twitter.com/6iTeOMmZoe
- MotoGP @ 🏁 (@MotoGP) 1. März 2026
Nach einem Jahr 2025, das von der Wiederholung solcher schwacher Leistungen geprägt war, waren seine Gefühle während der Saisonpause dennoch positiv. „Hätte man mich während dieser Trainingssitzungen nach meinem Ziel für das Rennwochenende gefragt, hätte ich geantwortet: das Podium.“ Doch schon in den ersten Rennen des Grand Prix änderte sich der Ton. "Schon zu Beginn dieses Wochenendes hatte ich Schwierigkeiten, und das gilt für alle Ducatis außer Marc [Márquez]." Diese Bemerkung verdeutlicht, dass das Phänomen nicht nur seine Box betraf, auch wenn es einem Fahrer gelang, am Ende ganz oben zu stehen.
Während des Rennens wurde das Management der Hinterreifen schnell zum Kernproblem. „Am Sonntag habe ich auch versucht, den Hinterreifen so gut wie möglich zu schonen, aber acht Runden vor Schluss fing das Hinterrad auf den Geraden an durchzudrehen, sogar im fünften Gang.“ Ein ungewöhnlicher Traktionsverlust, insbesondere bei hoher Geschwindigkeit, der seine Ambitionen beeinträchtigte. „Es war ziemlich seltsam, und ich glaube, Álex [Márquez] und Fabio [Di Giannantonio] hatten die gleiche Sorge.“
Für Bagnaia handelt es sich dabei nicht um einen einfachen, isolierten Rückschlag, sondern um eine besondere Situation, die eingehend analysiert werden muss. „Wir müssen verstehen, worum es dabei ging. Ich denke, es war eine sehr spezielle Situation, die das Ganze seltsam erscheinen ließ, und wir werden daran arbeiten, sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“ Eine klare Botschaft: Ziel ist es nun, die genaue Ursache dieser Schwierigkeiten zu ermitteln, um schnellstmöglich wieder das erwartete Leistungsniveau zu erreichen.
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