Ob repräsentativ oder nicht, diese Rangliste stand nach dem zweiten Freien Training fest. Charles Roussanne, eine positive Überraschung in Barcelona, bestätigte seine starke Leistung seit dem Wochenendstart in Dijon-Prenois. Mit der schnellsten Zeit des verregneten Trainings (1:22.294) distanzierte der Fahrer des GP Racing Teams Florian Latorre (2B Autosport) und Manuel Alves (LOB Motorsport) deutlich. Dylan Estre (GP Racing Team) absolvierte 20 Runden und belegte den vierten Platz vor Marc Guillot (ABM) und Hugo Chevalier, dem Führenden des Vormittags.
Die Anzeichen dafür, dass die Gesamtwertung bis zum Ende des Wochenendes noch im Fluss bleibt, finden sich vor allem bei den Favoriten. WM-Führender Marvin Klein (ABM), der seit Beginn des Meetings weiter hinten lag, belegte im zweiten Freien Training den siebten Platz und absolvierte dabei nur 13 Runden. Vizeweltmeister Macéo Capietto (Martinet by Alméras) wurde Elfter mit lediglich acht gefahrenen Runden.
Die 20 Runden stellten den Durchschnitt für die Fahrer der Porsche Am Ende des ersten Freien Trainings im Carrera Cup Frankreich ist diese Zahl mittlerweile gleichbedeutend mit der besten oder nahezu besten Rundenzahl im zweiten Freien Training. Alexander Reimann (Quanloop EST1) beispielsweise absolvierte nur sieben Runden. Bemerkenswert ist auch, dass Gastfahrer Laurent Cochard bei diesem Rennen in Dijon keine Runden fuhr. Der Amateurfahrer, der für Racing Technology antritt, hatte ein Problem mit seinem Auto, das ihn an der Teilnahme am Training hinderte.
Diesen Samstag bietet sich den Fahrern die Gelegenheit, am Qualifying und am ersten Rennen teilzunehmen, und zwar unter Bedingungen, bei denen die ersten Eindrücke auf der Strecke möglicherweise ganz anders ausfallen als die Bedingungen am folgenden Tag.
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