Das Finale der Intercontinental GT Challenge 2023 fand diesen Sonntag in Abu Dhabi mit den 12 Hours of the Gulf statt. Teil der Pole-Position, die Mercedes-AMG GT3 Nr. 99 vom Team GruppeM Racing mit Maro Engel, Luca Stolz und Mikael Grenier siegte am Ende der Veranstaltung vor dem BMW M4 GT3 vom Team WRT am Steuer Valentino Rossi, Dries Vanthoor und Nick Yelloly. Ein weiteres Auto der Starfirma komplettierte das Podium mit der Nr. 4 von Team 2 Seas, in der wir Maximilian Goetz, Fabian Schiller und Jules Gounon fanden. Der Franzose präsentierte sich in Yas Marina als Führender der Fahrerwertung und sicherte sich mit diesem dritten Platz die Krone IGTC.
Gounons Hauptrivale Philipp Eng kam zusammen mit Sheldon van der Linde und Charles Weerts im BMW M4 GT3 Nr. 32 des Team WRT nur auf den 14. Platz. Dem Trio, das im Qualifying nur Achter wurde, half während der Veranstaltung kein mechanisches Problem. „ Leider hatten wir ein Problem mit dem Auspuff, sagt der Österreicher. Ich hatte keinen Strom mehr und wir mussten zur Reparatur an die Box. Das Team hat einen unglaublichen Job gemacht, um uns die Abreise zu ermöglichen. » Dennoch war der Kampf um den Titel mit einem Rückstand von einem halben Dutzend Runden bei der Rückkehr auf die Strecke gefährdet. BMW konnte mit einem Sieg noch auf den Gewinn des Herstellertitels hoffen, doch Dries Vanthoor konnte seinen Rückstand auf Maro Engel in der letzten Rennstunde nicht mehr aufholen. Wie die Nr. 32 hatte auch die Nr. 46 bei einem Stopp ein Problem mit dem Pedal. Mercedes-AMG gewinnt damit den Herstellertitel.
Auf französischer Seite war Lilou Wadoux am Steuer eines dabei Ferrari 296 GT3 von AF Corse. Neben Christian Colombo, David Tjiptobiantoro und Stéphane Lemeret belegte der Nordländer den 16. Platz.

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