Ferrari-Herausforderung: Monje nutzt die rote Flagge!
Rot auf Rot ©Ferrari MediaIm Qualifying zur Ferrari Challenge Europe sicherte sich Fernando Monje die Pole-Position auf dem Circuit des 24 Heures du Mans.
Die Qualifikationen der Ferrari Oldtimer kaufen bei Metropole Sales Die Challenge Europe hielt am Donnerstagmorgen auf dem Circuit des 24 Stunden von Le MansAm Ende einer Session, die durch eine rote Flagge vorzeitig abgebrochen wurde, sicherte sich Fernando Monje am Steuer seines Ferrari 296 Challenge die Pole-Position in 3'53″385.
Der Fahrer des Wagens mit der Startnummer 74 lag 309 Tausendstel vor Dylan Medler (Wagen mit der Startnummer 15), während Ide (Wagen mit der Startnummer 22), der erste Vertreter der Trofeo Pirelli Am-Kategorie, einen bemerkenswerten dritten Platz in der Gesamtwertung erreichte und nur 0,510 Sekunden hinter der Bestmarke lag.
Hinter diesem Trio komplettieren Sergio Paulet (Nr. 1) und Hendrik Viol (Nr. 92) die Top Fünf, während Morrow (Nr. 4), Zweiter der Pirelli-Am-Klasse, auf den sechsten Platz vorrückte. Diese eher unerwartete Rangfolge steht im deutlichen Gegensatz zu den seit Saisonbeginn beobachteten Trends und verspricht ein besonders spannendes erstes Rennen.
Die Glücklichen und die anderen
Monje nutzte die Streckenbedingungen zwar optimal aus und fuhr die schnellste Zeit, doch das Training endete mit einem Gefühl der Unvollständigkeit. Eine rote Flagge beendete die Session in den letzten Sekunden und beraubte die Fahrer der traditionellen „entscheidenden Zeit“, in der auf dem langen Kurs von Le Mans oft die Startplätze der ersten Reihe vergeben werden. Bei noch über 13 Kilometern bis zum Ziel spielen Windschattenfahren auf der Mulsanne-Geraden und die Positionierung auf der Strecke eine entscheidende Rolle und veranlassen die Fahrer in der Regel dazu, in den Schlussminuten einen letzten Angriff vorzubereiten.
Mehrere Favoriten konnten ihre letzte schnelle Runde daher nicht mehr beenden. Dies galt insbesondere für WM-Führenden Michael Verhagen, der nur Siebter wurde und 1,236 Sekunden hinter der Pole-Position lag. Der Niederländer fuhr die gleiche Zeit wie Giacomo Rinaldo, was die Stärke des Fahrerfelds unterstreicht.
Unter diesen Umständen spiegelt die Startaufstellung möglicherweise nicht die tatsächliche Leistungsdichte des Wochenendes wider. Das verspricht spannende Rennen ab dem ersten Rennen am Donnerstag um 18:30 Uhr, bevor am Freitag von 10:05 Uhr bis 10:50 Uhr das zweite Rennen stattfindet.
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