Wie fällt Ihre bisherige Saisonbilanz in der Super GT und der Super Formula aus?
Es war kein einfaches Jahr. Ich habe mir beim Testen in Suzuka im ersten Rennen einen Wirbel gebrochen. Das Auto hat nicht viel gelitten, ich aber schon: fünf Schrauben, zwei Stangen im Rücken und zwei weitere Prellungen. Ich habe zwei Super-Formula-Wochenenden verpasst.
Während der Saison gibt es keine echten Testfahrten und es ist nicht einfach, das Auto sofort wieder ins Rennen zu bringen. Trotzdem ist es eine unglaubliche Chance, in der Super Formula, dem zweitschnellsten Auto der Welt, und in der Super GT, einer extrem hart umkämpften Meisterschaft, fahren zu können.
Denken Sie über eine Rückkehr nach Ausdauer mit diesem Besuch im Fahrerlager der WEC dieses Wochenende in Fuji?
Ich konzentriere mich in Japan auf meine Karriere. Ich hatte die Möglichkeit, dorthin zu kommen, und habe sie genutzt. Wenn sich danach eines Tages eine Chance in der WEC ergibt, wäre das logisch, denn die Leute kennen mich, aber das steht heute nicht im Vordergrund.
Du bist in der Herde Toyota jetzt. Der neue Lexus/Toyota GT3 kommt nächstes Jahr. Wäre das für Sie interessant?
Absolut. Ich bin für jede Gelegenheit offen. Dafür muss man sich aber auch auf der Strecke beweisen und Ergebnisse erzielen, um einen Platz zu verdienen. Es gibt viele sehr gute Fahrer, daher muss man wissen, wie man sich abhebt. Das gehört zum Job.
Was dürfen wir Ihnen zum Saisonende wünschen?
Alles zusammenzubringen. Bisher hatten wir kein Glück, aber wir haben gemeinsam mit den Teams gute Fortschritte gemacht. In den letzten Rennen konnten wir einen guten Schwung aufbauen. Das Ziel ist, diesen Schwung beizubehalten und alles zusammenzubringen, um endlich ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Von Valentin Glo gesammelte Kommentare in Fuji.
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