Der Mercedes-AMG mit der Startnummer 80 gewinnt die 24 Stunden vom Nürburgring – eine Enttäuschung für Verstappen und Gounon.

Lange Zeit war das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring dem Mercedes-AMG mit der Startnummer 3, gefahren von Max Verstappen, Jules Gounon, Daniel Juncadella und Lucas Auer, versprochen worden. Schließlich kehrte es aber doch zum Mercedes-AMG mit der Startnummer 80 zurück, gefahren von Luca Stolz, Maro Engel, Maxime Martin und Fabian Schiller.

veröffentlicht 17/05/2026 à 15:00

Valentin GLO

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Der Mercedes-AMG mit der Startnummer 80 gewinnt die 24 Stunden vom Nürburgring – eine Enttäuschung für Verstappen und Gounon.

Der Mercedes-AMG mit der Startnummer 80 gewinnt die 24 Stunden vom Nürburgring 2026. Foto: Mercedes-AMG

Zehn Jahre nach dem Vierfachsieg von 2016 Mercedes-AMG feierte mit der Startnummer 80, pilotiert von Luca Stolz, Maro Engel, Maxime Martin und Fabian Schiller, einen Sieg bei den 24 Stunden vom Nürburgring. Die Ausgabe 2026 wurde von den Fahrzeugen des deutschen Herstellers dominiert, insbesondere von der Startnummer 3. Max Verstappen, Jules Gounon, Daniel Juncadella und Lucas Auer.

Verstappen beeindruckt, gewinnt aber nicht.

Bei seinem Debüt bei den 24 Stunden von Deutschland beeindruckte Max Verstappen, doch sein rasantes Tempo blieb unbelohnt. Er führte einen Großteil des Rennens im Mercedes-AMG mit der Startnummer 3 an, den er sich mit Daniel Juncadella, Lucas Auer und Jules Gounon, dem viermaligen Weltmeister, teilte. Formule 1 Er verlor alles, als sein Wagen drei Stunden und 18 Minuten vor dem Zieleinlauf ein Problem mit der Antriebswelle hatte. Nach drei Stunden in seiner Garage konnte er den Wagen, lackiert in den Farben von Red Bull hat damit den Weg für das Team Nr. 80 mit Luca Stolz, Maro Engel, Maxime Martin und Fabian Schiller frei gemacht.

Starker Regen beeinträchtigte dennoch die letzte Rennstunde. Luca Stolz, der mit über vier Minuten Vorsprung komfortabel in Führung lag, musste in seinem Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 80 die Führung verteidigen. 33 Minuten vor Schluss fuhr der deutsche Hersteller zum Reifenwechsel auf Intermediates an die Box, wobei Maro Engel das Steuer von seinem Landsmann übernahm. Dieser Doppelwechsel verlief reibungslos, sodass Stolz die Ziellinie ohne Zwischenfälle erreichte.

Die letzte Stunde des Rennens verlief chaotisch, da Porsche Der Wagen mit der Startnummer 55, gefahren von Alessandro Ghiretti, Loek Hartog und Joel Sturm, kam nach einem kleinen Brand von der Strecke ab und musste das Rennen aufgeben. Die Grüne Hölle erwies sich einmal mehr als unerbittlich für die Teilnehmer, insbesondere für die Favoriten. Auch Kevin Estre (Porsche Manthey #911) verunfallte am Samstagabend, nachdem er auf einem Ölleck ins Schleudern geraten war, und der legendäre Grello-Wagen konnte nicht weiterfahren.

Trotz einer Strafe, die beim Überqueren der Zielflagge verhängt wurde, ging der zweite Platz an den Red Bull Team Abt Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 #84, der von Mirko Bortolotti, Luca Engstler und Patric Niederhauser gefahren wurde.Aston Martin Der Vantage AMR GT3 Evo Nr. 34 von Mattia Drudi, Felipe Fernández Laser, Christian Krognes und Nicki Thiim komplettierte das Podium.

24 Stunden Nürburgring 2026
Die Klassifizierung des Rennens:

Valentin GLO

Journalist. Langstreckenreporter (WEC, IMSA, ELMS, ALMS) und manchmal F1 oder IndyCar.

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