William Byron dominiert Martinsville und qualifiziert sich für das Finale

Mit seinem dritten Sieg in seiner Karriere auf dem Martinsville-Oval sicherte sich William Byron (Hendrick Motorsports) am Sonntag in Phoenix erneut seinen letzten Platz in der NASCAR.

veröffentlicht 27/10/2025 à 08:30

Michael Duforest

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William Byron dominiert Martinsville und qualifiziert sich für das Finale

©NASCAR/Getty Images

William Byron führte 304 der 500 Runden dieses vorletzten Meisterschaftslaufs. Der Fahrer des Chevrolet Nr. 24 erreichte Martinsville in einer schwachen Position, 36 Punkte hinter dem vierten verfügbaren Finalplatz. Die Gleichung war daher einfach: Er musste gewinnen, wenn er eine Chance auf seinen ersten Meistertitel haben wollte.

Auf dem Papier wirkte es wie eine Formsache, doch in Wirklichkeit kämpfte Byron die gesamte zweite Rennhälfte mit Ryan Blaneys Ford Nr. 12 (Team Penske). Der Champion von 2023 befand sich in der gleichen Situation wie Byron, und beide Fahrer wussten, dass sie um das Überleben in den Playoffs kämpften. 44 Runden vor Schluss fand Byron durch eine leichte Berührung endlich die Lücke, holte sich eine dritte Standuhr und sicherte sich damit einen Platz im Meisterschaftsfinale.

„Verdammt, ich habe so viel zu sagen.“, sagte Byron mit einem breiten Lächeln. „Am Ende klappt es immer. Gott stellt unsere Widerstandsfähigkeit oft auf die Probe. Wir wurden auf die Probe gestellt. Es ist einfach unglaublich. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Wir fahren natürlich nach Phoenix mit dem Ziel, dort alles zu geben.“

Byron schloss sich damit dem Joe Gibbs Racing-Duo Denny Hamlin und Chase Briscoe an, die sich ihren Platz bereits durch ihre Siege in den beiden vorherigen Rennen gesichert hatten. Man könnte fast sagen „glücklicherweise“, denn sowohl Hamlin als auch Briscoe hatten Motorprobleme und mussten aufgeben. Der vierte und letzte Platz im Finale wurde nach Punkten entschieden, und es war Kyle Larson (Hendrick Motorsports), der seinen Chevrolet Nr. 5 auf die rechte Seite der Cut-Line brachte, sieben Punkte vor dem Toyota Christopher Bells Nr. 20 (Joe Gibbs Racing). Die beiden stärksten Teams dieser Saison werden somit gleich stark in Phoenix vertreten sein. Von den vier Qualifikanten hat nur Kyle Larson bereits einen Titel gewonnen, und zwar im Jahr 2021.

Das Finale in Phoenix wird bereits in einer Hinsicht historisch: Zum ersten Mal seit Einführung der siebten Generation wird kein Fahrer des Team Penske den Titel gewinnen. Joey Logano und Ryan Blaney teilten sich in den letzten drei Jahren die Titel, doch diesmal schafften es beide nicht, sich für das Finale zu qualifizieren.

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