Marcus, dein erster Einsatz als Junior Porsche Im Rahmen der „Night Of Champions“ fanden Motorsportveranstaltungen statt. Wie haben Sie diesen Moment erlebt?
Es war extrem stressig! Als ich zur Bekanntgabe auf die Bühne gerufen wurde, konnte ich mein Herz rasen hören. (Lacht). Bei Porsche als Junior einzusteigen, ist ein erster Schritt zur Verwirklichung meines Traums: den Titel zu gewinnen. 24H von Le Mans mit diesem Hersteller.
Was bedeutet es, Handelsvertreter zu werden?
Das bringt eine große Verantwortung mit sich, denn alle Augen sind auf einen gerichtet. Ich genieße es, der Jäger zu sein, aber ich habe auch nichts dagegen, gejagt zu werden. Es motiviert mich, noch härter zu arbeiten und der Beste zu werden. Es ist ein positiver Druck.
Die Unterstützung von Porsche ist umfassend auf allen Ebenen. Wie gedenken Sie, diese für Ihre Weiterentwicklung zu nutzen?
Ich weiß, dass ich mich als Fahrer und als Mensch weiterentwickeln werde. Was das Fahren angeht, ist Sacha Maassen der beste Ansprechpartner. Er wird bei jedem Supercup-Rennen dabei sein. Seine Erfahrung ist unglaublich, und er hat schon Hunderte von Fahrern trainiert. Auch in anderen Bereichen unseres Lebens wird uns das gesamte Team enorm helfen. Im Moment wird es langsam zu einem Vollzeitjob. Es ist ein bisschen surreal, muss ich zugeben. Ich sitze schon in Meetings mit Kevin Estre oder Julien Andlauer, als wäre es das Normalste der Welt.
Im Oktober gewannen Sie den Porsche Carrera Cup Frankreich, ein Jahr nach Alessandro Ghiretti. Genau wie er Werksfahrer wurde, wurden Sie wie er Juniorfahrer. Werden Sie ihn um Rat fragen?
Ich glaube, ich gehe ihm schon auf die Nerven, weil ich ihm tausend Fragen gestellt habe! (Lacht). Alessandro hat mir in meinem ersten Jahr am PCCF sehr geholfen, als wir zusammen dort waren. Schumacher CLRT. Für mich ist er ein Vorbild. Er hat im Porsche Cup alles gewonnen und es ist wirklich toll, ihn als Maßstab zu haben.
Welche Ziele werden für die nächste Saison gesetzt?
Der Porsche Supercup wird eine völlig neue Erfahrung. Es ist ein ganz anderes Niveau, an das ich mich schnell anpassen muss. Es wird auch neue Strecken geben, auf denen ich noch nie gefahren bin. Mein erstes Ziel ist es, schnell in Form zu kommen. Je nach meiner Entwicklung im Laufe der Saison könnte der Titelgewinn mein Hauptziel werden.
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