Mit 30 Autos auf der Strecke – ein Rekord für die Serie – wird die Meisterschaft Porsche Der Carrera Cup Asia verspricht in seiner 23. Saison besonders wettbewerbsintensiv zu werden. Diese Tests markierten zudem einen wichtigen Meilenstein: Die asiatische Rennserie wird der erste Markenpokal sein, in dem der neue Porsche 911 Cup (992.2) zum Einsatz kommt.
Vor dem Saisonstart in Shanghai vom 13. bis 15. März, am Rande des Großen Preises von China Formule 1Die Teams konnten so das neue Auto kennenlernen und die Konkurrenz auf dem Zhuhai International Circuit, der in diesem Jahr wieder im Rennkalender steht, einschätzen. Auch der Fuji Speedway feiert im Mai nach 2019 sein Comeback. Die Saison umfasst außerdem Stationen in Bangsaen und Sepang und endet wie gewohnt in Singapur auf dem Marina Bay Street Circuit.
Eine sehr internationale Profi-Kategorie
Die Pro-Kategorie verspricht besonders umkämpft zu werden, denn hier treten einige bekannte Namen aus dem Porsche-Umfeld an. Nachwuchsfahrer Marcus Amand kehrt nach seinem bemerkenswerten Auftritt im letzten Jahr in die Meisterschaft zurück. Der französisch-finnische Fahrer, der nach Mandalika eingeladen war, sicherte sich zwei Pole-Positions und zwei Siege. In dieser Saison fährt er für das Team Shanghai Yonda BWT mit der Startnummer 3 und will neben seinen Einsätzen im Porsche Mobil 1 Supercup und im Porsche Carrera Cup Germany um den Titel mitfahren.

Marcus Amand – Foto: Porsche
Ein weiterer Franzose, den man im Auge behalten sollte, ist Marvin Klein. Der zweimalige Porsche Carrera Cup France-Champion (2021 und 2022) gibt sein Debüt in der asiatischen Rennserie für Absolute Racing am Steuer des Porsche mit der Startnummer 88. In den letzten Saisons zeigte er im Supercup konstante Leistungen und belegte dort bemerkenswerte Plätze drei und vier in der Meisterschaft.
Ling Kang wird ebenfalls für Origine Motorsport an den Start gehen. Der chinesische Fahrer, der bei seinem Debüt in der Rennserie 2021 in Shanghai einen Sieg errang, wird versuchen, erneut ein Ausrufezeichen zu setzen.
Ein sehr vielversprechender Talentpool
Wie bereits vor Saisonbeginn angekündigt, vereint der Porsche Carrera Cup Asia Talent Pool presented by Michelin mehrere junge Fahrer der Pro-Kategorie. Rodrigo Dias Almeida (Wetrade x Phantom Global Racing) und Marco Giltrap (Team Porsche New Zealand) setzen ihre Karriere in diesem Programm fort.
Zu ihnen gesellen sich einige neue Gesichter. Amna Al Qubaisi, zweifache Gewinnerin der F1 Academy, wird für das Jebsen-Team fahren, während der Chinese Ruiqi Liu für Phantom Global Racing antritt. Auch der Malaysier Naquib Azlan, der nach einem Einsatz im Simulator bei der Talentauswahl entdeckt wurde, wird sein Debüt geben.

Amna Al Qubaisi – Foto: Porsche
Drei junge Fahrer aus der Formel 4 komplettieren diese Gruppe: Alex Sawer und Seth Gilmore, ehemalige Rivalen in der südostasiatischen Meisterschaft, sowie Josh Berry. Mit nur 17 Jahren wird Berry der jüngste Fahrer im Starterfeld von Earl Bamber Motorsport sein.
Im Pro-Am-Wettbewerb wird ein enges Rennen erwartet.
In der Pro-Am-Klasse wird Bao Jinlong seinen Titel verteidigen. Er fährt nun für Origine Motorsport und will seiner bereits beeindruckenden Erfolgsbilanz einen sechsten Titel hinzufügen.
Der Wettbewerb dürfte jedoch hart werden. Der Meister von 2022, Lu Wei, kehrt nach seinem Erfolg in der GT World Challenge Asia in die Serie zurück, während Francis Tjia mit dem Ziel antritt, sein Ergebnis vom letzten Jahr, in dem er Vizemeister wurde, zu verbessern.
Zu den weiteren Anwärtern auf die Spitzenplätze zählen Wang Zhongwei, Gewinner des Auftaktrennens in Shanghai im Jahr 2025, und Anderson Tanoto, der für eine komplette Saison bei Absolute Racing unter Vertrag steht.
Die Kategorie Am ist stets sehr gut bestückt.
Der Amateurmeister von 2025, Henry Kwong, kehrt zurück, um mit Bergwerk um den Titel zu kämpfen. Er trifft dabei auf seinen Bruder Eric Kwong, der im letzten Jahr Vizemeister wurde, nachdem er im Finale in Singapur mit nur vier Punkten Unterschied den Sieg errungen hatte.
Mehrere Fahrer, die in der Serie bereits geglänzt haben, werden ebenfalls dabei sein, darunter Cao Qikuan, Roy Tang und Wu Jiaxin. Simon Chan wird nach seinem knapp verpassten Podiumsplatz im Finale von Sepang ebenfalls versuchen, seine Leistung zu steigern.
Drei Neulinge verstärken nun die Am-Kategorie: Ning Li, Liu Chao und Douglas Khoo.
Die Masters-Kategorie ist für eine weitere Runde zurück.
Die 2025 eingeführte Masters-Kategorie geht in ihre zweite Saison. Adrian D'Silva wird versuchen, seinen im letzten Jahr mit Earl Bamber Motorsport gewonnenen Titel zu verteidigen.
Der Malaysier wird auf zwei bereits jetzt formidable Gegner treffen: John Shen und Jacky Wu, die beide zurückkehren, um zu versuchen, die Hierarchie umzuwerfen.
Eine sich rasch ausdehnende Meisterschaft
Mit einem Rekordfeld von 30 Fahrzeugen und Fahrern aus zwölf verschiedenen Ländern und Regionen bestätigt der Porsche Carrera Cup Asia seinen anhaltenden Wachstumskurs. Die Einführung des neuen Porsche 911 Cup (992.2) und die Rückkehr legendärer Rennstrecken wie Zhuhai und Fuji dürften die Attraktivität der Meisterschaft weiter steigern.
Die offiziellen Tests in Zhuhai gaben einen ersten Einblick in die Strecke, aber die ersten Antworten werden bereits am Wochenende vom 13. bis 15. März in Shanghai zur Eröffnung der Saison 2026 vorliegen.
Porsche Carrera Cup Asien
Der Saisonkalender 2026
13.–15. März: Shanghai International Circuit (China) – Runden 1 und 2
10.–12. April: Zhuhai International Circuit (China) – Runden 3 und 4
8.–10. Mai: Fuji International Speedway (Japan) – Läufe 5 und 6
3.–5. Juli: Bangsaen Street Circuit (Thailand) – Läufe 7 und 8
21.-23. August: Sepang International Circuit (Malaysia) – Runden 9, 10 und 11
9.-11. Oktober: Marina Bay Street Circuit (Singapur) – Läufe 12 und 13
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