Der WM-Führende bestätigte seine Position souverän. Guillaume Bouzar, von der Pole-Position gestartet, verteidigte seine Führung beim Start. Dahinter würgte Tom Dussol, der sich als Fünfter qualifiziert hatte, seinen Wagen beim Start ab und verlor mehrere Positionen. Auf der noch feuchten, aber abtrocknenden Strecke gestalteten sich die ersten Minuten besonders knifflig. Unter diesen Bedingungen verließen Mattheo Dauvergne und Kota Tsuchihashi, die Startplätze 30 und 28 belegten, in der ersten Kurve die Strecke, woraufhin das Safety-Car zum Einsatz kam, um sie aus dem Kiesbett zu bergen.
Beim Neustart setzte der Polesetter zu einem späten Angriff auf der Start-Ziel-Geraden an und gab das Tempo an der Spitze vor. Weiter vorn im Feld war Lewis Francis nicht geduldig genug und überholte den Auto Vor ihm, nur 22 Tausendstelsekunden vor der Start-/Ziellinie, erhielt er eine Durchfahrtsstrafe. 19 Minuten vor Schluss kam das Safety-Car erneut zum Einsatz: Zwei separate Unfälle führten dazu, dass Lisa Billard im Kiesbett landete und Oscar Goudchaux in die Reifenstapel krachte, sich aber nicht schwer verletzte. Dahinter geriet auch Thomas Sénécloze ins Kiesbett, konnte aber wieder herausfahren und das Rennen fortsetzen.
Zehn Minuten vor Schluss kehrte das Safety-Car zum letzten Mal an die Box zurück. Guillaume Bouzar entschied sich für einen früheren Neustart als üblich und überraschte damit seine Konkurrenten. Dahinter tobte ein erbitterter Kampf: Hugo Herrouin, Lilian Soares und Thibaut Ramaekers fuhren von der ersten bis zur vierten Kurve nebeneinander. Keiner von ihnen wollte nachgeben, und schließlich behielt Herrouin die Oberhand über seine beiden Rivalen.
Eine Minute und dreißig Sekunden vor Schluss gelang dem belgischen Fahrer das entscheidende Überholmanöver gegen Lilian Soares, um sich den dritten Platz zu sichern. Bouzar, der mit einer Zeit von 1:16.981 auch die schnellste Rennrunde fuhr, überquerte zum zweiten Mal in dieser Saison als Erster die Ziellinie, vor Herrouin und Ramaekers. Im Frauenrennen belegte Ginevra Panzeri den sechsten Platz und war damit die beste Frau im Ziel. Jade Jacquet erreichte nach einer starken Aufholjagd von Platz 22 den zwölften Platz. Die Französin Angelina Proenca war die dritte Frau, die das erste Rennen beendete und belegte den 17. Platz.
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F4 Frankreich (FFSA F4) – Dijon
Die Wertung von Rennen 1


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