Guillaume Bouzar hätte es Alexandre Munoz gleichtun können, der vor genau einem Jahr hier in Nogaro die Rennen 1 und 3 gewonnen hatte. Nach einem etwas schwierigen Start wurde der Pole-Setter bestraft, da er Thibaut Ramaekers beim Start tatsächlich leicht berührt hatte. Der Belgier, der den besten Start erwischt hatte, musste sich zunächst mit dem dritten Platz begnügen, bevor er hinter dem anderen Franzosen, Matthéo Dauvergne, auf den zweiten Platz vorgerückt wurde.
Trainiert von Enzo PeugeotMatthéo Dauvergne schien bereits ein ausreichendes Tempo für den Sieg zu haben, konnte sich aber dennoch wenige Minuten nach Rennende den Sieg sichern. Zu den bemerkenswertesten Aktionen des Rennens zählte das beeindruckende Manöver von Oscar Goudchaux, der zur Hälfte des Rennens unter anderem Hugo Herrouin und Lewis Francis überholte und sich so den fünften Platz direkt hinter dem Japaner Kota Tsuchihashi sicherte.
Bei den Damen triumphierte Lisa Billard erneut in ihrer Kategorie, obwohl Annabelle Brian (20. Gesamtplatz) die bestplatzierte Fahrerin der Saison war. Erneut wurde die Veranstaltung von zahlreichen technischen Problemen und Kollisionen überschattet. Jade Jacquet, Clara Stiebleichinger und Sofia Zafari konnten das Rennen leider nicht beenden, ebenso wenig wie Nicolas Pasquier – der erneut mit einem technischen Defekt zu kämpfen hatte –, Paul Gleizes und Woda Wojciech.
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