Um dieses Qualifikationsrennen zu gewinnen – entscheidend für die Startaufstellung des F4-Weltcups am kommenden Sonntag – war es offensichtlich unerlässlich, beim Start Risiken einzugehen. Emanuele Olivieri, der vor dem Start auf dem dritten Platz lag, erwischte den besten Start des führenden Trios und überholte sowohl Kean Nakamura-Berta als auch Sebastian Wheldon, die beiden Fahrer der ersten Startreihe. Mit einem waghalsigen Manöver, das leicht in der Mauer hätte enden können, führte der Italiener seinen Angriff perfekt aus und gab die Führung nicht mehr ab. Jules Roussel, der Zweiter wurde, erwies sich als der Schnellste in der ersten Hälfte des Feldes und profitierte ebenfalls von den Ereignissen im vorderen Feld. Der Franzose krönte seine beeindruckende Leistung mit einem Überholmanöver gegen Rintaro Sato und überquerte die Ziellinie 94 Tausendstelsekunden vor dem Japaner.
Der Franzose, der bereits in den ersten Runden überholen konnte, sah, wie Kean Nakamura-Berta und Sebastian Wheldon in der ersten Kurve in die Mauer krachten. Nachdem er von Emanuele Oliveira überholt worden war, gaben die beiden auf der Geraden Vollgas, doch keiner von ihnen konnte in der engen Kurve rechtzeitig bremsen. Der italienische Formel-4-Meister wirkte besonders enttäuscht über sein Ergebnis. AutoDamit bleibt das Feld für seine Konkurrenten für den Rest des Wochenendes offen, obwohl er als Favorit gilt.
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McLaughlin und Munoz unzufrieden auf den Straßen von Macau
Während diese Ereignisse den beeindruckenden dritten Platz des Franzosen Rayan Caretti unterstrichen, der sich vor Rintaro Satos Strafe von Platz 15 auf einen hervorragenden vierten Platz vorgekämpft hatte, hatte Alexandre Munoz weniger Glück. Trotz eines sehr guten Starts musste der amtierende französische Meister schließlich aufgrund eines technischen Defekts an seinem Wagen aufgeben.
Ein weiterer bemerkenswerter Ausfall ganz am Ende dieses Qualifikationsrennens in Macau war der von Fionn McLaughlin. Der Ire, der einen Großteil des Rennens auf dem zweiten Platz lag, wurde unterstützt von Red Bull Er setzte Emanuele Olivieri unter Druck und schien mehrmals die Führung übernehmen zu können. Doch in der letzten Runde unterlief dem britischen Formel-4-Meister eine Fehleinschätzung: Er krachte mit dem rechten Hinterrad in die Leitplanke und musste das Rennen wenige Kilometer vor dem Ziel aufgeben.
Die 18 in dieser Reihenfolge ausgewählten F4-Fahrer starten am Sonntag in den F4-Weltcup und ermitteln den Sieger dieser ersten Veranstaltung. Das Rennen wird ab 2:15 Uhr (französischer Zeit) live übertragen.

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