Der französische Automobilsportverband FFSA weiß das nur zu gut: Eine Motorsportkarriere mit begrenzten Mitteln fortzusetzen, ist alles andere als einfach. Alexandre Munoz wurde in diesem Fall nach einer erfolgreichen Saison mit fünf Siegen zwischen dem ersten Lauf in Nogaro und dem letzten in Le Mans zum französischen Formel-4-Meister gekürt.
Seit seinem Sieg träumt der aus der Ariège stammende Fahrer vom nächsten Karriereschritt, doch dieser ist nicht immer einfach. Bislang hatte der französische Automobilsportverband FFSA geplant, seinem Champion 100.000 € auszuzahlen. Wie der Verband jedoch klarstellt, handelt es sich dabei lediglich um einen Mindestbonus, der dem Champion helfen soll, seine Motorsportkarriere fortzusetzen.
Angesichts des fortschreitenden Rennkalenders und der Tatsache, dass Verträge mitunter sehr früh in der Saison unterzeichnet werden, hat der französische Automobilsportverband (FFSA) offiziell ein noch höheres Preisgeld für seinen Meister angekündigt. Auf seiner jährlichen Gala beschloss die Akademie, Alexandre Muñoz nicht 100.000 €, sondern 250.000 € zu verleihen. Da die Kosten einer Saison in der FREC (Formula Regional European Championship) eine Million Euro übersteigen können, könnte diese Entscheidung die Chancen des französischen Fahrers auf einen Startplatz in der Meisterschaft im nächsten Jahr deutlich erhöhen.
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Es ist wichtig zu erwähnen, dass dieses System in Europa nicht üblich ist. Die italienische Formel-4-Serie beispielsweise bietet ihren Teilnehmern zwar Preisgelder, diese sind aber bei Weitem nicht mit den französischen vergleichbar, insbesondere angesichts des Prestiges der italienischen Meisterschaft. So erhält der italienische Formel-4-Meister beispielsweise stolze 35.000 €. Der Zweitplatzierte erhält 15.000 € und der Dritte 10.000 €. Auch der beste Rookie erhält 10.000 €, doch das kann nicht mit dem französischen System mithalten, das sich ganz klar auf die Entwicklung seiner Spitzenfahrer konzentriert.
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