Es war ein episches Finale auf dem Circuit Zandvoort in der FREC-Serie. Zum Abschluss des niederländischen Kapitels der europäischen Formel-Rennserie feierte MP Motorsport einen Doppelsieg auf heimischem Boden. Obwohl das Team, das erst kürzlich in dieser Kategorie angetreten war, noch nie auf diesem Niveau gewonnen hatte, sicherte der Amerikaner Sebastian Wheldon dem Heimteam dank perfekter Rennleitung gleich zwei Siege.
Wie schon im ersten Rennen startete der betreffende Fahrer nicht von der Pole-Position, sondern kämpfte sich an die Spitze. In diesem Fall gelang es dem Amerikaner dank eines brillanten Überholmanövers im Steilkurvenbereich des letzten Sektors, Kean Nakamura-Berta zu bezwingen, der unbedingt erneut gewinnen wollte. Der Brite versuchte bis kurz vor Schluss nach dem letzten Neustart nach der Safety-Car-Phase alles, um die Führung zurückzuerobern. Trotzdem überquerte er die Ziellinie als Zweiter, nachdem er am Vortag eine Strafe erhalten hatte.
Muñoz sticht hervor, Unfälle sind weiterhin zahlreich
Der Franzose Alexandre Munoz belegte im zweiten Rennen den achten Platz und erhielt damit 24 Stunden nach seiner Disqualifikation im Qualifying endlich seine Chance auf den Renneinsatz. Von Startplatz acht ins Rennen gegangen und nach einem bemerkenswerten Überholmanöver gegen den Letten Tomass Stolcermanis im Rennen, hoffte der Fahrer aus Ariège, Emanuele Olivieri vor ihm zu überholen. Ein kleiner Fehler warf ihn jedoch auf seinen ursprünglichen achten Platz zurück, nur wenige Tausendstelsekunden vom Sieg entfernt. Seine französischen Landsleute Andrea Dupé und Jules Roussel belegten die Plätze elf und 17.
Abschließend sei noch auf einige spektakuläre Unfälle in diesem Rennen hingewiesen, die glücklicherweise ohne Verletzungen der Fahrer auskamen. Andrija Kostic war in eine Kollision mit drei Fahrzeugen verwickelt und überschlug sich dabei mit seinem Wagen bei niedriger Geschwindigkeit im Kiesbett. Der serbische Fahrer, der unverletzt aus seinem Auto stieg, bestätigte, dass diese neuen Fahrzeuge eine recht hohe Neigung zum Überschlagen bei Kontakt aufweisen.
Das nächste Rennen für jeden dieser Fahrer rückt immer näher. Ab nächster Woche, vom 29. bis 31. Mai, werden die 30 Fahrer des Starterfelds in Spa-Francorchamps am dritten von acht Saisonläufen teilnehmen. Die Strecke ist den ehemaligen Mitgliedern der FFSA Academy bestens bekannt. Könnte dies der Beginn eines ersten Podiumsplatzes für das französische Team sein?
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Joel Gaboriaud
24 um 05:2026 Uhr
Wir warten noch auf weitere Informationen zu Rennen 1!!!