Hallo Alexandre, du warst letztes Wochenende in Dijon, um Lilian Soares zu trainieren, stimmt das?
Lilian hat großartige Fortschritte gemacht! Er hat in Nogaro bereits eine starke Leistung gezeigt und an seinem ersten Formel-4-Wochenende viele Punkte geholt. Ich denke, er hat uns alle im Qualifying mit seinem zweiten Platz beeindruckt! Im Rennen muss er sich zwar noch verbessern, aber er ist immer im Rennen um einen Podiumsplatz. Er lernt sehr viel. Ich persönlich unterstütze ihn dabei, aber er zeigt definitiv ein gutes Anpassungsvermögen.
Welche Schlüsse ziehen Sie aus Ihrem ersten Wochenende in Spielberg, im FREC?
Es gab gute und schlechte Momente. Das Schwierigste im Rennwagen ist Tempo und Leistung. In dieser Hinsicht haben wir als Team gezeigt, dass wir da mithalten können. Wir belegten am letzten Tag in unserer Qualifikationsgruppe den dritten und insgesamt den sechsten Platz. Aber es gab auch Fehler. Ich habe beim Start der umgekehrten Startaufstellung, als ich von Platz drei startete, den Motor abgewürgt. Im ersten Rennen des Wochenendes, als ich von Platz sechs startete, kam ich nach der ersten Kurve nur als Elfter heraus. Das war nicht hilfreich.
Können Sie diese relative Underperformance in Österreich erklären?
Wir müssen an all dem arbeiten, denn es wäre schade, gute Qualifikationsergebnisse und eine gute Startposition zu erreichen und am Ende all diese Punkte zu verlieren. Diese Woche geht es nach Zandvoort. Wir werden uns darauf konzentrieren, eine gute Leistung zu zeigen und den Schaden beim Start zu minimieren, bevor wir auf der Strecke unser Bestes geben.
Sie sind nun Teil des französischen Teams, können Sie uns darüber erzählen?
Es erfüllt mich mit großem Stolz. Als ich jünger war, habe ich immer den französischen Nationalfahrern bei ihren Rennen zugeschaut; sie sind allesamt absolute Spitzenfahrer. Ich freue mich riesig, Frankreich vertreten zu dürfen, insbesondere in unserer Kategorie auf internationaler Ebene. Das verschafft uns einen enormen Schub an Aufmerksamkeit. In Dijon waren wir alle zusammen, und der Teamgeist war deutlich spürbar. Es ist einfach rundum positiv!
Was wird der Schlüssel zum Erfolg an diesem Wochenende in Zandvoort sein?
Für Zandvoort wird es entscheidend sein, Fehler zu vermeiden. Es ist eine sehr anspruchsvolle Strecke. Ziel ist eine gute Startposition, da Überholmanöver dort immer schwierig sind. Wir werden versuchen, gut zu starten, diesmal ohne Abwürgen, um wertvolle Meisterschaftspunkte zu holen.
LESEN SIE AUCH > Drei Amerikaner in der Formel 4 Frankreich – Stars der Zukunft?
Kommentieren Sie diesen Artikel! 0