Diese Ankündigung stellt einen wichtigen Meilenstein für dieIndyCarAngetrieben von einer in den letzten Saisons bestätigten Wachstumsdynamik. Die beiden Hersteller werden sich insbesondere an der Entwicklung des Motors und des damit verbundenen sportlichen Reglements beteiligen. Auto geplant für 2028.
Für den Präsidenten der Meisterschaft, J. Douglas Boles, ist dies ein entscheidender Moment: Das Engagement der beiden historischen Partner zeige, so Boles, ihr Vertrauen in die aktuelle Dynamik der Meisterschaft und in ihre mittelfristigen Perspektiven.
General Motors teilte diese Ansicht. Präsident Mark Reuss betonte die enge Verbindung zwischen Chevrolet und dem Motorsport sowie die Bedeutung des Technologietransfers von der Rennstrecke auf die Straße. Er ist zudem überzeugt, dass das Franchisesystem zur Stärkung der Gesamtstruktur der Meisterschaft und zur Steigerung der Qualität des Unterhaltungsprogramms auf Rennstrecken, Stadtkursen und Ovalkursen beitragen wird.
Bei Honda hebt David Salters, Präsident der Honda Racing Corporation USA, die über dreißigjährige ununterbrochene Präsenz in der IndyCar-Serie hervor und betont die Chancen, die dieses langfristige Engagement für die menschliche und technologische Weiterentwicklung auf höchstem Niveau im nordamerikanischen Motorsport bietet. Er hebt zudem die wachsende Bedeutung der Medienpartnerschaft mit dem Sender FOX hervor, die als zusätzlicher Wachstumstreiber gesehen wird.
Solide Erfolgsbilanz und ein gestärktes Chartersystem
Seit der Rückkehr als Motorenlieferant im Jahr 2012 hat Chevrolet neun Konstrukteurstitel errungen und damit insgesamt sechzehn Titel in der Geschichte der Meisterschaft gewonnen. Honda, seit 1994 ununterbrochen dabei, hat elf Titel in Wettbewerben zwischen Motorenlieferanten gewonnen, darunter fünf in den letzten acht Saisons.
Ab 2028 wird jeder der beiden Hersteller zusätzlich zu den den Teams zugeteilten Lizenzen über eine eigene Franchise verfügen. Dieses 2024 eingeführte System regelt den Zugang zur Startaufstellung, indem es insbesondere die Anzahl der von einem einzelnen Team eingesetzten Fahrzeuge begrenzt.
Die vollständigen Spezifikationen des zukünftigen Antriebsstrangs, eines 2,4-Liter-V6-Biturbo-Hybridmotors, werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Dies ist der letzte Schritt vor dem Beginn einer neuen technologischen Ära, die die IndyCar-Serie bis 2028 grundlegend verändern wird.
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