Palou und sein Teamkollege Scott Dixon waren seit Beginn des Wochenendes eher diskret geblieben und wie es in solchen Situationen oft der Fall ist, beendeten sie das Event mit einem Doppelsieg! Palou übernahm bei den letzten Boxenstopps die Führung und überholte seinen Teamkollegen. Nachdem Dixon lange Zeit Dritter hinter Josef Newgarden (Team Penske) gelegen hatte, rückte er dank eines Überholmanövers in der letzten Runde auf den zweiten Platz des Podiums vor.
Das Rennen änderte sich dramatisch in der ersten Runde des Events, als es zu einer Kollision zwischen Will Power (Team Penske), Nolan Siegel (Arrow McLaren) und Louis Foster (Rahal Letterman Lanigan Racing). Die anschließende Neutralisierung ermöglichte es einem Großteil des Feldes, darunter auch den Top-3 des Tages, die Boxengasse zu durchqueren und auf die beim Start montierten weichen Reifen zu verzichten. Diese boten zwar einen echten Tempovorteil, nutzten sich allerdings auch sehr schnell ab. Dadurch konnten sie das Rennen mit harten Reifen fortsetzen, während die anderen Fahrer einen Stint mit weichen Reifen absolvieren mussten. Das Safety Car blieb bis zur Zielflagge am Ende der Boxengasse geparkt.
Scott McLaughlin (Team Penske) schnitt mit der sekundären Strategie am besten ab und wurde Vierter vor Kyle Kirkwood (Andretti). Sein Teamkollege Marcus Ericsson wurde Sechster vor Felix Rosenqvist (Meyer Shank Racing), der aufgrund der Strategie, während des Events für einen sehr kurzen Stint die weichen Reifen zu verwenden, Zweiter wurde. Der große Favorit nach der ersten Runde war Colton Herta (Andretti). Der amerikanische Fahrer hatte sich für die erste Reihe qualifiziert und war mit weichen Reifen gestartet.
Leider warf ihn bei seinem zweiten Stopp in Runde 35 ein Problem hinten rechts zurück und er war gezwungen, elf Runden später anzuhalten, da er nicht genügend Benzin zum Weiterfahren bekommen hatte. In Anbetracht der Geschwindigkeit, die er das ganze Wochenende über gezeigt hatte, überquerte er die Ziellinie auf einem enttäuschenden 16. Platz. Marcus Armstrong (Meyer Shank Racing) schien auf dem Weg zu einem Platz unter den ersten Fünf zu sein, bis ihn ein Problem mit der Aufhängung hinten links zur Aufgabe zwang.
Für Arrow McLaren endete die Sache nach Pato O'Wards schlechtem Qualifying und Siegels Unfall am Start besser als erwartet mit dem achten Platz für Christian Lundgaard vor Rinus VeeKay (Dale Coyne Racing) und Alexander Rossi (ECR). O'Ward, der mit einem frühen Stopp einen sehr komplizierten Start ins Rennen hatte, erreichte die Ziellinie auf dem elften Platz.
Nächstes Treffen am 23. März für dieIndyCar, im Thermal Club in Kalifornien.
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03 um 03:2025 Uhr
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