Nach 68 Starts, in denen er immer wieder um den Sieg kämpfte, durchbrach Nico Müller endlich den Bann. Bei seiner 69. Teilnahme an der Formel EDer Schweizer Fahrer errang auf der Strecke des ehemaligen Flughafens Tempelhof einen überzeugenden Sieg. Ein symbolträchtiger Erfolg inmitten der historischen Feierlichkeiten des Stuttgarter Herstellers.
Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Zur Feier des 75-jährigen Jubiläums von Porsche Im Motorsport trugen die Einsitzer des Teams zu diesem Anlass die legendäre „Pink Pig“-Lackierung. Diese historische Hommage an dieAusdauer Scheint der Nummer 51 tatsächlich Glück gebracht zu haben.
Müller beherrschte das Energiemanagement im dichten Peloton von Berlin perfekt und überquerte die Ziellinie mit einem unverschämten Vorsprung von 4,8 Sekunden auf seine Verfolger Nick Cassidy und Oliver Rowland.
Nico Müller genoss den Sieg. Es ist ein unglaublicher Tag. Ich bin so dankbar für diese Gelegenheit, für Porsche zu fahren, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Danke an die Schweizer. Es ist mir eine Ehre, in diesem Auto vor den Fans der Marke zu fahren. Dieser erste Sieg hier in Berlin, im 75. Jubiläumsjahr von Porsche im Motorsport, könnte nicht schöner sein. Meine Familie ist hier, mein Sohn, meine Frau; ich bin ehrlich gesagt sehr gerührt. »
Dank dieser Leistung erzielte Müller ein hervorragendes Ergebnis, rückte auf den dritten Platz in der Fahrerwertung vor und etablierte sich als potenzieller Titelkandidat. Wir wissen sehr wohl, dass diese Farben speziell für dieses Wochenende entworfen wurden, aber wenn man mit Porsche fährt, gibt es nur ein Ziel. Er sagt. Wir wollen in allen drei Meisterschaften bis zum letzten Rennen in London kämpfen. Eine davon ist die Fahrermeisterschaft. Aber wir werden in allen drei alles geben. »
Die Ergebnisse für das deutsche Team fielen jedoch durchwachsen aus. Trotz dieses Sieges verlor Porsche die Führung in der Fahrerwertung, die zuvor Pascal Wehrlein innegehabt hatte, an Edoardo Mortara. Für Nico Müller hingegen hat das Warten endlich ein Ende, und er gehört nun zum exklusiven Kreis der E-Prix-Sieger.
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