Alex Dunne und Victor Martins kreuzten sich in dieser Saison immer wieder. Von einer Kollision in der Boxengasse in Barcelona über eine weitere beim Start in Monaco bis hin zu einer letzten Berührung in Abu Dhabi – die beiden gerieten auf der Strecke häufig aneinander. Im Guten wie im Schlechten.
Gute Nachricht: Sie werden sich in den kommenden Monaten nicht mehr gegenüberstehen. Während der Franzose ART GP verlässt und die Formule 2Der Ire seinerseits hat seine Partnerschaft mit Rodin verlängert. Ihm zur Seite steht der Norweger Martinius Stenshorne, der bereits in den letzten beiden Runden des Jahres 2025 mit ihm angetreten war.
„Ich freue mich sehr, auch in der Saison 2026 bei Rodin zu bleiben.“ Dunne genießt es. „Ich habe ein ausgezeichnetes Verhältnis zum gesamten Team aufgebaut und unsere Zusammenarbeit ist sehr positiv. Ich bin überzeugt, dass wir nächstes Jahr um den Titel mitspielen werden.“
„Wir freuen uns sehr, Alex für ein zweites Jahr wieder im Team begrüßen zu dürfen. Er hat im Laufe der Saison deutliche Fortschritte gemacht und wir haben eine große Reife in seiner Herangehensweise an die Arbeit, sowohl auf als auch neben der Rennstrecke, festgestellt.“ lobt Benn Huntingford, Sportdirektor von Rodin Motorsport. „Dank der gesammelten Erfahrungen und der nun gesicherten Kontinuität bin ich überzeugt, dass wir ein neues Niveau erreichen werden. Es ist wunderbar, dieses Abenteuer gemeinsam fortzusetzen.“
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Dunne immer noch ohne Akademie
Nach einem fulminanten Saisonstart beeindruckte Alex Dunne und etablierte sich als Titelfavorit. Mit zwei Siegen und sechs weiteren Podiumsplätzen zählte er zu den konstanten Spitzenreitern der Fahrerwertung. Der Rodin-Pilot sorgte jedoch auch aus negativen Gründen für Schlagzeilen. Seine zahlreichen Kollisionen und Strafen führten zu zwölf Strafpunkten auf seiner Superlizenz. Wäre die Saison nicht zu Ende gespielt worden, hätte er nach Abu Dhabi eine Rennsperre erhalten. Diese Sperre wird nicht auf 2026 übertragen, wo er die Chance hat, seinen fünften Platz in der Fahrerwertung zu verbessern.
Im Laufe des Jahres gab Alex Dunne sein Debüt in Formule 1 Durch seine Teilnahme am ersten Freien Training in Österreich, wo er mit der viertschnellsten Zeit beeindruckte, machte er auf sich aufmerksam. Doch wenige Wochen später verließ der Ire die Akademie endgültig. Woking im gegenseitigen Einvernehmen, aufgrund fehlender gemeinsamer Zukunftsperspektiven.
Einst galt er als wahrscheinlicher Kandidat für den Beitritt zu Red Bull Im Juniorenteam konnte der Junge Helmut Marko letztendlich nicht für sich gewinnen und steht nun ohne Unterstützung eines Formel-1-Teams da.
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