Die Pole-Position des Vortages ließ auf ein ambitioniertes Wochenende hoffen für Peugeot in Spa. Die Realität des Rennens war weitaus grausamer. Malthe Jakobsens Startnummer 94, Theo Pourchaire et Loïc Duval, die dennoch gezeigt hatte, dass sie das Tempo für eine führende Rolle besaß – sie fuhr bis zur 25. Runde die schnellste Runde im Rennen –, schied bei einem Unfall mit der aus. Mercedes-AMG GT3 Nummer 79. Ein Zwischenfall, der Peugeot ein potenziell ermutigendes Ergebnis vor dem 24 Stunden von Le Mans.
Emmanuel Esnault verbirgt seine Enttäuschung in einem solchen Kontext nicht, sondern hebt stattdessen die positiven Aspekte hervor. „Mit Malthe hatten wir leider keinen Erfolg, was schade ist, denn wir glauben, dass sich Chancen ergeben hätten. Und mit dem Wagen mit der Startnummer 93 passierte am Ende des Rennens dasselbe: Wir fuhren die schnellste Runde, waren im Rennen, aber die Chancen ergaben sich nicht.“
Hinsichtlich des Ergebnisses ohne den Vorfall äußert sich der Franzose präzise: „Ich denke, wir hätten objektiv betrachtet den fünften Platz anvisieren können.“ Ein fünfter Platz, der angesichts der hohen Teilnehmerzahl in Spa in diesem Jahr eine großartige Leistung gegen die BMWs dargestellt hätte, Ferrari Oldtimer kaufen bei Metropole Sales et Aston MartinEr merkte außerdem an, dass die Fahrleistungen des Wagens auf trockener Strecke hervorragend seien: „Die Leistung des Wagens mit Trockenreifen auf der Rennstrecke war gegeben. Jetzt müssen wir also erneut am Wagen arbeiten, um ihn unter Rennbedingungen abzustimmen.“
Ermutigende Anzeichen vor Le Mans
Trotz der Frustration betrachtet Emmanuel Esnault dieses Ergebnis im größeren Kontext, nämlich im Hinblick auf die Fortschritte von Peugeot seit Imola. Der Vergleich der ersten beiden Saisonrennen fällt eindeutig zugunsten von Spa aus: „Es gibt immer noch viel mehr Positives als in Imola, und ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.“ Die Pole-Position und die schnellsten Rundenzeiten im Rennen sind konkrete Indikatoren für echtes Potenzial, auch wenn die Umsetzung dieses Potenzials die größte Herausforderung für ein Team darstellt, das zwar Geschwindigkeit gefunden zu haben scheint, aber noch nicht die nötige Konstanz besitzt, um daraus Kapital zu schlagen.
Der Leistungsunterschied zwischen den beiden Fahrzeugen – wobei die Nummer 94 an diesem Wochenende deutlich ausgeprägter ist als die Nummer 93 – wird auch vom Peugeot-Direktor hervorgehoben, der in seiner Analyse jedoch vorsichtig bleibt: „Wir müssen das noch etwas genauer analysieren. Die Autos unterscheiden sich nicht grundlegend. Im Moment kann ich das nicht beantworten; wir müssen die Analyse vertiefen.“ Eine willkommene Ehrlichkeit, die auch viel über die Komplexität der laufenden Entwicklungsarbeiten aussagt.
„Indirekt ist die Pole-Position und die schnellste Rundenzeit dennoch ein echter Ansporn für all jene, die so viele Jahre an dem Projekt gearbeitet haben.“, schloss er – eine Botschaft an das gesamte Team, das sich nun mit allen Gründen auf Le Mans vorbereitet.
Interview von Valentin Glo in Spa.
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