Laurin Heinrich und Laurens Vanthoor werden 2027 die Rollen bei Porsche Penske Motorsport tauschen

Porsche leitet einen Wendepunkt in seinem Prototypenprogramm ein: Laurin Heinrich wird ab 2027 Vollzeitfahrer in der IMSA sein, während Laurens Vanthoor in eine unterstützende Rolle wechselt.

veröffentlicht 06/05/2026 à 18:57

Zoé Ledent-Mouret

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Laurin Heinrich und Laurens Vanthoor werden 2027 die Rollen bei Porsche Penske Motorsport tauschen

© Javier Jimenez / DPPI

Porsche hat offiziell einen wichtigen ersten Grundstein für seinen Zukunftsplan gelegt, indem Ausdauer mit der Bekanntgabe der Verpflichtung von Laurin Heinrich für seinen offiziellen Kader für die Saison 2027 IMSAMit gerade einmal 24 Jahren wird der Deutsche am Steuer des 963 an der gesamten nordamerikanischen Meisterschaft teilnehmen und damit einen geradlinigen Aufstieg innerhalb der Stuttgarter Marke hinlegen. „Porsche hat von Anfang an eine grundlegende Rolle in meiner Karriere gespielt.“, vertraut der deutsche Pilot. „Ich fühle mich daher der Marke sehr verbunden und freue mich sehr, 2027 mit Porsche Penske Motorsport um den IMSA-Titel kämpfen zu können.“

Seit seinem Wechsel zu Porsche im Jahr 2019 hat sich der ehemalige Nachwuchsfahrer des deutschen Herstellers stetig weiterentwickelt. Als GTD-Pro-Champion 2024 am Steuer eines 911 GT3 R mit AO etablierte er sich schnell als eines der vielversprechendsten Talente des Herstellers. Die Saison 2026 bestätigte diesen Erfolg: Als dritter Fahrer im 911 GT3 mit der Startnummer 7 trug Laurin Heinrich zu den Gesamtsiegen bei den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring bei, bevor er mit dem Kundenteam JDC-Miller MotorSports auch in Laguna Seca gewann. Diese Konstanz und Vielseitigkeit überzeugten Porsche, ihm ein komplettes Rennprogramm anzuvertrauen.

Kein Rückzug der IMSA in Sicht

Über die reine sportliche Entscheidung hinaus sendet diese Ankündigung ein starkes Signal: Porsche bekräftigt sein Engagement im Prototypen-Rennsport der IMSA, trotz Gerüchten der letzten Monate, die einen möglichen Ausstieg nach 2026 nahelegten, wie es bereits der Fall war. WEC Die Förderung des Deutschen ist somit Teil einer langfristigen Strategie, die interne Entwicklung und technische Stabilität rund um die LMDh miteinander verbindet.

Unterdessen entwickelt sich Laurens Vanthoors Rolle weiter. Nachdem er in dieser Saison neben Kévin Estre als Stammfahrer eingesetzt wurde, wird der Belgier 2027 als dritter Fahrer bei den Läufen des Michelin Endurance Cup zum Einsatz kommen. Diese bewusste Neupositionierung geht einher mit der Offenheit für neue Herausforderungen. „Meine Karriere als offizieller Porsche-Fahrer hat mir in den letzten zehn Jahren enorme Erfolge beschert.“, Erklärt er. „Aber ich habe auch einen großen persönlichen Traum, den ich verwirklichen möchte.“

Der 34-jährige Fahrer strebt tatsächlich eine Rückkehr nach Le Mans im Jahr 2027 an. Um dies zu erreichen, wird er voraussichtlich zu einem neuen Hersteller wechseln, der in der Hypercar-Kategorie der WEC antritt. Dies wäre ein reibungsloser Übergang für Porsche, da der Hersteller so seine Erfahrung in großen Rennen beibehalten und gleichzeitig einen Platz für die nächste Generation freimachen könnte. Die übrigen Details der Teamaufstellung müssen noch geklärt werden, insbesondere die Situation von Kévin Estre, dessen Zukunft Gegenstand vieler Spekulationen ist, mit einem möglichen Wechsel zu… Toyota Der Franzose könnte dem Beispiel von Vanthoor folgen und bei Porsche bleiben. Fest steht: Mit dieser ersten Ankündigung leitet Porsche offiziell die Umstrukturierung seines Teams für die Zeit nach 2026 ein. Der Fokus liegt dabei auf jungen Fahrern und Kontinuität, um weiterhin an der Spitze des Langstreckenrennsports zu stehen.

Mit Valentin Glo

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