In den letzten Augenblicken des 24-Stunden-Rennens von Daytona hätte man fast an ein unerwartetes Comeback des Cadillac mit der Startnummer 31 glauben können. Gefahren von Jack Aitken, Connor Zilisch, Earl Bamber und Frederik Vesti, verpasste der amerikanische Wagen in Florida den Sieg und landete eineinhalb Sekunden hinter seinem Vorgänger. Porsche Der Wagen mit der Startnummer 7, pilotiert von Julien Andlauer, Laurin Heinrich und insbesondere Felipe Nasr am Ende seines Einsatzes, ließ nicht nach. Zwar leistete der Brasilianer starken Widerstand, als Jack Aitken versuchte, den von Penske eingesetzten Wagen zu überholen. Doch die Geschwindigkeit des GTP, kombiniert mit der soliden Fahrleistung seiner Crew, ließ den anderen Herstellern kaum Raum, ihr Können zu zeigen.
Generell dominierten die Porsche-Teams das restliche Feld. Mit 375 Führungsrunden von insgesamt 705 Runden untermauerte der Porsche mit der Startnummer 7 seine Vormachtstellung, während das Team mit der Startnummer 6, das auf dem Speedway den vierten Platz belegte, das Feld dennoch ganze 176 Runden lang anführte. Insgesamt absolvierte der siegreiche GTP das Rennen in 24 Stunden, einer Minute, 20 Sekunden und 108 Tausendstelsekunden.
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Vor der Rückkehr in die zweite Runde der Meisterschaft IMSAAuf der anderen Seite des Atlantiks hat sich Porsche sicherlich mehr als nötig beruhigt. In Sebring am 21. März erwartet die deutschen Teams ein Rennen, das der Wagen mit der Startnummer 7 bereits im letzten Jahr gewonnen hat. Wird sich der Dreifachsieg vom Saisonstart wie 2025 wiederholen? Eines ist sicher: Nachdem sie die Kategorie bereits vor einigen Monaten gewonnen haben, sind die Porsche-Fahrer nun frei von ihren Verpflichtungen in WECwird sich voll und ganz auf den Sieg bei der ISMA konzentrieren können.
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